PayPal: Verbraucherzentrale warnt vor gefährlichen Phishing-Mails

Betrüger haben es auf Kundendaten abgesehen

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von Alexander Kant
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Die Verbraucherzentrale warnt verstärkt vor Phishing-Versuchen im Namen des Online-Bezahldienstes PayPal. In einer Mail werdet ihr dazu aufgerufen, eure Identität zu bestätigen. Die Aufforderung wird von der Betreffzeile "Neue Datenschutzerklärung- Eine erneute Validierung ist erforderlich" begleitet. Netzwelt verrät euch, wie ihr euch schützen könnt.

"Neue Datenschutzerklärung- Eine erneute Validierung ist erforderlich" trägt diese Phishing-Mail im Namen von PayPal in der Betreffzeile.
"Neue Datenschutzerklärung- Eine erneute Validierung ist erforderlich" trägt diese Phishing-Mail im Namen von PayPal in der Betreffzeile. (Quelle: Verbraucherzentrale)

Die Verbraucherzentrale warnt PayPal-Nutzer aktuell verstärkt vor Phishing-Mails. Kriminelle verschicken diese, um an eure persönlichen Zugangsdaten zu gelangen. Aktuell im Umlauf befindliche Nachrichten setzen auf eine angeblich nötige Prüfung eurer Identität. Sie tragen unter anderem die Betreffzeile "Neue Datenschutzerklärung- Eine erneute Validierung ist erforderlich" ein.

Diese und ähnliche gefälschte PayPal-E-Mails sind im Umlauf

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Weitere immer wieder genutzte Betreffzeilen lauten: "Konto verifizieren", "Bestätigung Ihrer persönlichen Benutzerdaten erforderlich!", "Bitte aktualisieren Sie Ihr Konto!" oder "Ihre Mithilfe ist erforderlich - Nutzerkonto eingeschraenkt". Auch auf die Warnung vor angeblichen Fremdzugriffen auf euer PayPal-Konto setzen die Betrüger zurzeit verstärkt. Eine vollständige Übersicht der von Cyberkriminellen verwendeten E-Mail-Betreffzeilen findet ihr am Ende dieses Artikels.

Keinesfalls auf mitgesandte Links klicken

Gerne arbeiten die Angreifer mit Drohungen zur Sperrung des Nutzer-Kontos, um zusätzlichen Druck zu erzeugen. Wie so häufig im Rahmen von Phishing-Attacken, werden ahnungslose Kunden mit Links auf gefälschte Seite gelockt, um dort Zugangsdaten einzugeben. Es droht der Fremdzugriff auf euer PayPal-Konto - löscht aus diesem Grund diese Phishing-E-Mails und klickt keinen enthaltenen Link an.

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Lasst euch auch von seriös wirkenden Mails, den persönlichen Ansprachen oder echt aussehenden Webseiten nicht in die Falle locken. Im Zweifelsfall überprüft ihr eurer PayPal-Konto, indem ihr in eurem Webbrowser die PayPal-Webseite öffnet und euch mit euren Zugangsdaten einloggt. PayPal wird euch niemals im Rahmen von E-Mails dazu auffordern, persönliche Daten via mitgeschickten Links zu Webseiten preiszugeben.

Aktuelle Virenscanner sind Pflicht

Im Zusammenhang mit Phishing stehen wie erwähnt immer wieder mitgeschickte Links, die auf gefälschten Webseiten zur Eingabe persönlicher Daten bewegen sollen. Zudem sind häufig virenverseuchte Anhänge Teil der Phishing-Mails. Achtet daher in jedem Fall auf die Installation einer aktuellen Antiviren-Software. Diese warnt nicht nur vor Viren, sondern kann euch je nach Funktionsumfang auch mit einem Echtzeitschutz für euren Webbrowser vor gefälschten Webseiten warnen. Das gilt im Übrigen auch für euer Android-Smartphone oder Tablet.

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  1. Gastkommentar · 

    Tja, da hast du recht ShangFu

  2. Gastkommentar · 

    Ich habe gestern ein Email angeblich von PayPal erhalten, was mich störte war das sie nur auf Englisch geschrieben wurde. Ich habe mich mit PayPal in Verbindung gesetzt und es gemeldet

  3. Gastkommentar · 

    Wer so naiv ist und alles anklickt was ihm zugeschickt wird, ist selber Schuld...

  4. ShangFu · 

    Es ist immer wieder schön solche Emails zu erhalten :P Bei mir wird gefühlt jede Woche mein Paypal Account gesperrt und dasselbe natürlich auch mit meinem Amazon Account. Wer wirklich auf solche Emails reagiert ist ja fast schon selbst schuld

  5. Gastkommentar · 

    Betreffzeile auch: Sicherheitsbenachrichtigung

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Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Business, Internet, PayPal, Betrug und Aktuelle Betrugswarnungen versehen.

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