Aufruf zu Geldzahlungen: Amtsgericht Stuttgart warnt vor Fake-Anrufern

Abzocke am Telefon

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von Benjamin Lucks
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Bei Anrufen von Behörden verfallen viele Menschen schnell in Panik. Genau diesen Umstand machen sich Betrüger seit Anfang des Jahres zu Nutze, so eine Meldung des Stuttgarter Amtsgerichts. Per Telefon geben sich Anrufer als Mitarbeiter der Behörde aus und rufen zu Zahlungen auf. Netzwelt verrät euch, wie ihr euch gegen die Fake-Anrufe schützen könnt.

Per Telefon rufen die Betrüger im Namen des Stuttgarter Amtsgerichts zu Zahlungen auf.
Per Telefon rufen die Betrüger im Namen des Stuttgarter Amtsgerichts zu Zahlungen auf. (Quelle: HighwayStarz / depositphotos.com )

Das Stuttgarter Amtsgericht warnt vor den gefährlichen Anrufen auf seiner offiziellen Homepage. Aktuell komme es vermehrt zu Vorfällen, in denen Betrüger sich als Mitarbeiter des Gerichtes ausgeben. Im Laufe des Anrufs fordern die Betrüger dann sogar zu Mahnzahlungen an ein privates Konto auf. In anderen Fällen wurden die Angerufenen erst per Bandansage kontaktiert und anschließend an eine kostenpflichtige Warteschleife weitergeleitet.

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Auf den Telefon-Bildschirmen der Opfer sei in manchen Fällen sogar eine Telefonnummer des Landgerichts angezeigt worden, so die Behörde auf ihrer Homepage. Das Stuttgarter Amtsgericht rät Betroffenen dazu, verdächtige Anrufe umgehend bei der Polizei zu melden. Allerdings müssen die Betrüger nicht unbedingt eine Zahlung erhalten, um mit euren Daten Schäden zu verursachen.

In der Regel sind die Betrüger hinter euren Daten her. Haben sie dank dieser erst einmal Zugriff auf das Konto und andere Dienste, können die Kriminellen eure Identität klauen, ungehindert Geld überweisen oder in eurem Namen andere Nutzer betrügen. Auch kann sich in Anhängen oder hinter Links in den Mails Malware verstecken, mit der der Kriminelle zum Beispiel ungehinderten Zugriff auf euer Gerät hat. Wie ihr euch gegen Schadsoftware jeglicher Art schützt und was ihr tun könnt, wenn es schon zu spät ist, erfahrt ihr in den verlinkten Artikeln.

So schützt ihr euch

Klickt generell nicht auf enthaltene Buttons oder Links in der E-Mail. Solltet ihr bereits auf den Button oder Link geklickt haben, dürft ihr in keinem Fall eure persönlichen Daten eingeben, da diese sonst unverschlüsselt bei den Betrügern landen. Banken, aber auch Unternehmen, fordern euch in der Regel niemals dazu auf, persönliche Daten über einen Link aus einer E-Mail preiszugeben. Solltet ihr unsicher sein, ruft die entsprechende Webseite manuell über euren Webbrowser auf.

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