Dell Inspiron 7000 Convertibles im Kurztest: Die günstige XPS-Alternative

IFA-Neuheit

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von Michael Knott
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Die 17-Zoll-Version des Dell Inspiron 7000. Alternativ gibt es die Reihe auch mit 13- oder 15-Zoll-Display.

Auf der IFA stellt Dell erstmalig die neuen Convertibles Inspiron 7000 2-in-1 vor. Die Laptops überzeugen im Kurztest mit edler Verarbeitung, innovativer Kühlung, schmalen Displayrändern und einer Webcam am richtigen Platz. Damit kommen die Inspiron-Notebooks der teuren XPS-Reihe von Dell verdächtig nahe, sie sind aber deutlich günstiger.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung: Display bis zum Rand
  2. Neue Webcam an gewohnter Stelle
  3. Tastatur und Anschlüsse
  4. Dell Inspiron 7000: Preis und Verfügbarkeit
  5. netzwelt meint

Wer ein Auge auf die Dell XPS-Serie geworfen hat, angesichts der Preise aber zurückschreckt, sollte sich die Dell Inspiron 7000-Serie anschauen. Die 2-in-1-Modelle gibt es mit 13-, 15- oder 17-Zoll-Bildschirm und haben im Rahmen der IFA bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.

Design und Verarbeitung: Display bis zum Rand

Im Gegensatz zum mit hohem Aufwand gefertigten XPS-Gehäuse bestehen die IFA-Neuheiten aus gebürstetem Aluminium. Kunststoff-Einlagen sucht ihr vergeblich, die 13-, 15- und 17-Zöller mit optionalem UHD-Display präsentieren sich wie aus einem Guss und sind auf den ersten Blick lupenrein verarbeitet.

Im Inneren stecken Intel Core-Prozessoren der achten Generation (Whiskey Lake) und bis zu 16 Gigabyte RAM. Bis auf die 13-Zoll-Version lässt sich die Reihe mit einer GeForce MX150 ordern. Interessant sind zudem die neuen Lüftungsschlitze, die Dell in unmittelbarer Nähe der Scharniere untergebracht hat. Sie fallen kaum mehr ins Auge.

Dell Inspiron 7000 Convertibles

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Da es sich um Convertibles handelt, könnt ihr das Display um bis zu 360 Grad nach hinten klappen und das Inspiron etwa als Tablet-PC nutzen. Selbstverständlich ist auch ein Präsentations-, Zelt- oder Standmodus möglich. Vor allem beim 17-Zoll-Modell hat man so fast das Gefühl, vor einem kleinen Fernseher zu sitzen.

Neue Webcam an gewohnter Stelle

Die Displayränder der 13- und 15-Zoll-Version fallen subjektiv genauso schmal aus, wie beim XPS 13. Doch im Gegensatz zur Froschperspektiven-Kamera der XPS-Reihe verbaut Dell die Webcam bei den Inspiron 7000-Convertibles an gewohnter Stelle, am oberen Displayrand.

Mehr noch: Die miniaturisierte Webcam verfügt über eine von Dell "Temporal-Noise-Reduction" genannte Technologie zur Unterdrückung von unerwünschtem Bildrauschen. Es handelt sich nicht etwa um einen Filter, wie uns Dell erklärt, sondern um eine im Webcam-Chip verbaute Technik, die vor allem bei schummrigem Licht Bildrauschen unterdrücken soll. Dem ersten Eindruck nach waren die Bilder in der Tat nicht körnig - die Messehalle war jedoch auch hell erleuchtet. In jedem Fall ist die Webcam sehr klein und fällt kaum auf.

Tastatur und Anschlüsse

Anschlussseitig fahren alle neuen Modelle der Dell Inspiron 7000-Linie mit einem USB C-Port auf, der gleichzeitig als DisplayPort dient. Zur Anmeldung mit Windows Hello gibt es einen serienmäßig verbauten Fingerabdruckscanner im Powerknopf.

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Mit der Tastatur kamen wir im kurzen Test umgehend klar. Die Tasten sitzen selbst beim 13-Zöller mit verhältnismäßig großem Abstand zueinander. Die Pfeiltasten ebenso. Der Hub der beleuchteten Tasten ist mittellang, der Druckpunkt unseres Empfinden nach sehr exakt. Das Trackpad verhielt sich während unserer halbstündigen Testdauer unauffällig und damit gut.

Dell Inspiron 7000: Preis und Verfügbarkeit

Die Dell-Convertibles gibt es ab sofort im Handel. Die 13- und 15-Zoll-Modelle kosten jeweils in der Grundversion 899 Euro, das 17-Zoll-Modell beginnt bei 1.199 Euro.

netzwelt meint

Die Dell XPS-Reihe wird nach wie vor die Top-Serie des US-Herstellers für Konsumenten bleiben. Doch die neuen Inspiron 7000-Convertibles kratzen ein wenig am Thron. Mit einer tollen Verarbeitung, dünnen Displayrändern und einem breiten Einsatzspektrum werden sie sicher viele Käufer finden.

Dell Inspiron 7000 2-in-1

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