Google Pixel XL im Test: Kann Google iPhone?

Nexus 6P-Nachfolger ausprobiert

Google Pixel - Titelbild

Lahme Updates, Bloatware und eine nicht immer intuitive Bedienung - Kritik an Android gibt es reichlich. Nun reicht es Google. Der Konzern will sich Android von seinen Partnern nicht länger "verhunzen" lassen und bringt mit dem Pixel XL ein eigenes Smartphone auf den Markt. Es soll ein Apple-ähnliches Nutzererlebnis bieten. Kann Google iPhone? Ein Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Bedienung
  3. Ausstattung und Leistung
  4. Sprachqualität und Akkulaufzeit
  5. Kamera
  6. Preis und Verfügbarkeit
  7. Fazit & Alternativen
  8. Datenblatt

"Bei Apple greifen Hard- und Software ineinander.", "unter iOS funktioniert alles auf Anhieb - ich muss nicht lange basteln" - kommen euch diese Sätze bekannt vor? Ich höre sie im Freundes- und Bekanntenkreis häufiger. Ein nahezu perfektes Nutzererlebnis ist für viele der Grund, warum sie das iPhone einem Android-Smartphone vorziehen. Google will euch auf dem Pixel XL ein ähnlich perfektes Nutzererlebnis bieten. Daher hat das Unternehmen gegenüber den Nexus-Geräten zahlreiche Änderungen vorgenommen. Das beginnt bereits bei der Entwicklung. Anders als seine Nexus-Geräte hat Google das Pixel XL von Grund auf selbst entwickelt - das schließt auch das Industriedesign mit ein. Kein anderer Hersteller hat hier seine Finger im Spiel. Zwar werden die Geräte von HTC gefertigt. Doch der taiwanische Hersteller übernimmt hier die Rolle eines Auftragsfertigers - ähnlich wie es Foxconn für Apple und andere Hersteller tut.

Design und Verarbeitung

Das Design des Google Pixel XL gefällt. Die Frontseite wirkt zwar schmucklos und beliebig, der Rücken des Pixel XL jedoch individuell. Google setzt hier auf eine bislang einzigartige Kombination aus Glas und Metall. Zwei Drittel der Rückseite bestehen aus Aluminium, das letzte Drittel um die Kamera herum ist dagegen aus Glas gefertigt. Das eingesetzte Glaselement soll laut Google zum einen die Antennenleistung steigern und zum anderen den Fingern als Orientierung auf der Rückseite dienen. Durch den Materialwechsel ist der auf der Rückseite beheimatete Fingerabdruckscanner wesentlich schneller zu ertasten. Ganz nebenbei befreit das Glaselement das Pixel XL auch vom Vorwurf, ein weiterer iPhone-Klon zu sein - auch wenn die Designsprache in vielen Punkten an das Apple-Smartphone erinnert.

Google Pixel XL im Test

Das gilt im guten wie im schlechten. So ist die Verarbeitung des Pixel XL makellos. Kein Spalt trübt den nahtlosen Gesamteindruck des Gehäuses - selbst zwischen Metallgehäuse und Glaselement nicht. Die Tasten sind fest im Gehäuse verankert und besitzen einen klaren Druckpunkt. Das Pixel XL ist zudem perfekt austariert. Eine solche Verarbeitungsqualität erreichen abseits von Apple nur wenige Unternehmen.

Das Google Pixel XL in blau (links) gibt es vorerst nur in den USA zu kaufen.
Das Google Pixel XL in blau (links) gibt es vorerst nur in den USA zu kaufen. (Quelle: Google)

Allerdings übernimmt Google auch die breiten Ränder des Apple iPhones. Links und rechts klaffen zwischen Screen und Gehäuserand knapp 2,5 Millimeter. In Zeiten, in denen die Konkurrenz mit randlosen Edge-Screens aufwartet, wirkt das mittelalterlich. Selbst vergleichsweise günstige Konkurrenten aus China wie das Nubia Z11 lassen das Pixel XL in dieser Hinsicht alt aussehen. Auf die Spitze treibt es Google aber mit der 1,6 Zentimeter breiten ungenutzten Freifläche unterhalb des Screens. Hätte hier nicht ein zweiter Lautsprecher verbaut oder wenigstens ein stylisher Google-Schriftzug platziert werden können?

Einen Schutz vor Staub und Wasser gemäß IP67 oder IP68 - wie ihn das Galaxy S7 oder das iPhone 7 besitzen, bietet das Google Pixel XL nicht. Das Smartphone besitzt nur einen weitaus geringeren Schutz nach IP53.

Dafür glänzt das Pixel XL mit einer guten Reparierbarkeit. Der US-Reparaturdienst iFixit verleiht dem Google-Smartphone in dieser Hinsicht 6 von 10 möglichen Punkten - doppelt so viel wie das Galaxy S7 Edge erhalten hat. Die Experten loben den modularen Aufbau des Smartphones, der es ermöglicht viele Komponenten problemlos auszutauschen. Zudem werden lediglich T5 Torx-Schrauben verwendet und nicht zahlreiche verschiedene Schraubenarten. Allerdings lässt sich das Gehäuse nur schwer öffnen, und der Nutzer riskiert dabei eine Beschädigung des Displays.

Erhältlich ist das Pixel XL in Deutschland in den Farben Silber und Schwarz. Das blaue Pixel Phone bleibt vorerst dem US-Markt vorbehalten.

Bedienung

Ausgeliefert wird das Pixel XL nicht mit purem Android, sondern einer angepassten Version von Android 7.1 Nougat. Herzstück dieser ist ein neuer Launcher, ebenfalls Pixel genannt, der die Bedienung von Android vielerorts tatsächlich vereinfacht. So wird der App Drawer nun nicht mehr über einen Button geöffnet, sondern mit einer einfachen Wischbewegung vom unteren Bildschirmrand. Schon habt ihr Zugriff auf alle installierten Programme, das spart euch im Alltag beim Aufrufen von Apps wertvolle Sekunden. Mit einer weiteren Wischbewegung ist der App Drawer wieder verschwunden.

Wollt ihr die Einstellungen eures Pixel XL ändern, navigiert ihr dank des neuen Launchers ebenfalls schneller von Menü zu Menü. Über ein Displayoverlay habt ihr nämlich aus jedem Untermenü Zugriff auf alle Einstellungsmenüs. Mit zwei Eingaben wechselt ihr so etwa von der WLAN-Einrichtung zur Bildschirmsperre. Auf anderen Geräten sind dazu vier bis fünf Schritte erforderlich.

Die Google-Apps auf dem Pixel XL unterstützen 3D Touch-ähnliche Shortcuts.
Die Google-Apps auf dem Pixel XL unterstützen 3D Touch-ähnliche Shortcuts. (Quelle: Screenshot)

Eine weitere Vereinfachung bringen die Shortcuts mit, die ihr durch einen längeren Druck auf das App-Icon erhaltet. Sie lassen euch vom Startbildschirm aus direkt bestimmte Funktionen aufrufen, etwa den Selfie-Modus der Kamera. Das kennt ihr bereits seit längerem von Windows Phone oder eben vom iPhone 6S, wo Apple die Funktion zusammen mit dem 3D Touch-Screen eingeführt hat. Leider unterstützen aktuell nur die Google-Apps die Funktion, Drittanbieter sollen aber bald das Feature ebenfalls in ihre Apps integrieren, verspricht Google. Zu den ersten Anbietern werden dem Unternehmen zufolge LinkedIn, Booking.com und Waze gehören.

Neben einer einfacheren Bedienung bringt Android auf dem Pixel XL auch eine Reihe neuer Google-Dienste mit - etwa den Videomessenger Google Duo oder den Chat-Messenger Allo. Sie sind offenbar als Gegenstück zu den populären Apple-Diensten FaceTime und iMessage gedacht. Dazu fehlt ihnen aktuell aber noch eine kritische Anzahl an Nutzern, sodass die beiden Apps vermutlich auf eurem Pixel Staub ansetzen werden. Immerhin erlaubt Google es euch sie zu deinstallieren.

Google Pixel XL im Test

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Der neue Launcher beinhaltet auch den Google Assistant - hierbei handelt es sich um einen Sprachassistenten im Siri-Stil. Anders als das Apple-Pendant soll dieser jedoch an Hand eures Nutzungsverhaltens lernen, was euch interessiert und sich Suchanfragen auch aus dem Kontext erschließen. Das klappte im Test nur in Ansätzen. So konnten wir den Assistant etwa Fragen "Wie hat der HSV am Wochenende gespielt?" und wir erhielten das Ergebnis der letzten Bundesligapartie. Ein einfaches "Und St. Pauli" reichte dann bereits, um sich auch das Ergebnis des Stadtrivalen ansagen zu lassen.

Ansonsten ging der Funktionsumfang hierzulande aber nicht über das hinaus, was auch Siri, Cortana oder Google Now euch bieten. In dieser Form ist der Assistant aus unserer Sicht kein Kaufargument. Google verspricht aber einen wachsenden Funktionsumfang - schließlich ist Deutsch die erste "Fremdsprache" des neuen Assistant. Google Now ist übrigens weiterhin auf eurem Gerät nutzbar. Ihr könnt den Dienst über eine Wischbewegung vom linken Bildschirmrand auf dem Startscreen aufrufen.

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Auch der Update-Thematik nimmt sich Google mit dem Pixel XL an. Der Hersteller garantiert euch wie bisher bei seinen Nexus-Geräten zwei Jahre lang Android-Updates. Zwei weitere Jahre lang will Google die Geräte zusätzlich monatlich mit Sicherheitspatches versorgen. Das ist zwar in der Android-Welt vorbildlich, doch kein Vergleich zu Apple. Der Hersteller aus Cupertino versorgte etwa das iPhone 4S knapp vier Jahre lang mit der aktuellsten iOS-Version. Dafür könnt ihr den Google-Kundendienst 24 Stunden lang per Chat oder Anruf kontaktieren - und zwar direkt vom Pixel XL aus. Das bietet Apple nicht.

Ausstattung und Leistung

Bei der Hardware orientiert sich Google ebenfalls an Apple. Sprich: Keine Experimente! Noch eher unausgereifte Techniken wie einen Iris-Scanner sucht ihr im Pixel XL vergeblich. Stattdessen wird das Pixel XL optional über den bereits erwähnten Fingerabdruckscanner auf der Rückseite entsperrt.

Der Bildschirm des Google Pixel XL misst in der Diagonalen 5,5 Zoll und löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf. 4K-Experimente wagt Google nicht. Die Darstellung ist dennoch gestochen scharf. Trotz AMOLED-Panel wirken die Farben sehr natürlich - auch weiße Flächen sind weiß und nicht gräulich. Die Blickwinkel sind enorm groß, Farbverfälschungen: Fehlanzeige. Hier gibt es nichts zu meckern.

Als Prozessor kommt Qualcomms neuer Vorzeige Quad-Core-Chip Snapdragon 821 zum Einsatz. Er sorgt für eine flüssige Bedienung, liegt in Benchmarks aber noch hinter dem im Galaxy S7 verwendeten Exynos 8890 und Apples A10-Chip. Davon dürftet ihr im Alltag aber nichts bemerken.

Benchmark Google Pixel XL Samsung Galaxy S7 Apple iPhone 7 Plus
GeekBench (Single-Core) 1.513 Punkte 2.100 Punkte 3.115 Punkte
GeekBench (Multi-Core) 4.118 Punkte 6.139 Punkte 5.510 Punkte
AnTuTu 131.636 Punkte 131.019 Punkte 178.397 Punkte

Erhältlich ist das Pixel XL wahlweise mit 32- oder 128-Gigabyte-Gerätespeicher, von denen euch ab Werk fast 95 Prozent zur Verfügung stehen. Da euch als Pixel XL-Besitzer unendlich viel Speicherplatz für Fotos und Videos in der Google Cloud gratis zur Verfügung stehen, muss es nicht unbedingt die 128-Gigabyte-Variante sein. Für das Aufräumen euer Foto- und Videosammlung seid ihr jedoch selber verantwortlich. Eine intelligente Speicherverwaltung wie das Nextbit Robin bietet das Google Pixel XL nicht.

Sprachqualität und Akkulaufzeit

Die Sprachqualität ist für ein Top-Smartphone eher durchschnittlich. Die Stimmen der Gesprächspartner wirken komprimiert, die Natürlichkeit bleibt wohl aufgrund der starken Filterung von Nebengeräuschen auf der Strecke. Von Festnetzqualität kann hier nicht die Rede sein.

Der Akku des Pixel XL ist wie bei den Nexus-Geräten fest verbaut, er bietet eine Kapazität von 3.450 Milliamperestunden. Auch Heavy-Nutzer kommen damit durch den Tag. Geladen wird das Google Pixel XL über einen USB Typ C-Anschluss an der Unterseite des Smartphones. Ein drahtloses Laden des Akkus ist vom Hersteller nicht vorgesehen. Dafür kann das Google Pixel XL für andere Smartphones als Powerbank fungieren. Im Test benötigte der Akku für eine Vollladung etwa zweieinhalb Stunden. Der Wert ist okay, andere Smartphones sind aber schneller - etwa das OnePlus 3.

Um mit dem Google Pixel XL zu telefonieren, benötigt ihr eine Nano-SIM-Karte. Größere SIM-Karten müssen also zugeschnitten werden.

Kamera

Das Google Pixel XL soll laut den Experten von DxOMark die derzeit beste Smartphone-Kamera bieten. Die Aussage überrascht - hat sich doch technisch im Vergleich zur letzten Generation der Nexus-Geräte wenig geändert. Auf der Rückseite bietet das Google Pixel XL eine 12-Megapixel-Kamera, die eine maximale Blendenöffnung von f/2.0 bietet. Die Pixel des Sensors fallen wie beim Nexus 6P mit 1,55 Mikrometern größer aus als bei der Konkurrenz. Samsung setzt beim S7 etwa auf 1,4 Mikrometer große Pixel. Das soll die Bildqualität bei schwachen Lichtverhältnissen steigern.

Als Frontkamera setzt Google beim Pixel XL wie beim Nexus 6P eine 8-Megapixel-Kamera mit einer maximalen Blende von f/2.4 ein. Ein optischer Bildstabilisator fehlt beiden Kameras, Google setzt beim Pixel XL auf eine Softwarelösung.

Wie steht es um die Qualität der Bilder? Die Aufnahmen überzeugen im Test mit einem hohen Detailgrad, natürlichen Farben und einem sehr geringen Rauschen - auch bei schwächeren Lichtverhältnissen. Bei Dunkelheit und Dämmerung - stößt die Kamera dann schnell an ihre Grenzen. Das Rauschen ist dann selbst auf dem Smartphone-Screen sichtbar. Möglicherweise bessert Google hier aber noch einmal mit einem Software-Update nach.

Google Pixel XL: Kamera-Samples

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Die im Vergleich zum Nexus 6P nochmals gesteigerte Bildqualität ist wohl vor allem auf eine überarbeitete Kamera-Software zurückzuführen. Das Pixel XL schießt Fotos standardmäßig im HDR+-Modus, kombiniert also mehrere Bilder zu einem qualitativ hochwertigeren Foto. Diese Nachbearbeitung geschieht dabei innerhalb weniger Sekunden. Ihr seht dies, wenn ihr direkt nach dem Fotografieren die Galerie öffnet, dort findet sich dann der Hinweis "Bearbeitung läuft". Bis zum Ende der Bearbeitung könnt ihr das Foto nicht weiter bearbeiten, das Schießen weiterer Bilder ist aber problemlos möglich.

Nicht nur bei der Bildbearbeitung macht die Kamera-Software des Pixel XL einen guten Job, sondern auch bei der Stabilisierung von Videos. Google verzichtet nämlich auf einen optischen Bildstabilisator, stattdessen fragt das Pixel XL die Position der Kamera über das Gyroskop ab und zwar mehrere hunderte Mal pro Sekunde. Mit den Werten wird das Bild dann stabilisiert. Das klappt wie gesagt sehr ordentlich, leider ist das Eingreifen der Software im Video jedoch durch leichte Ruckler sichtbar. Ein optischer Bildstabilisator wäre wohl die bessere Wahl gewesen.

Insgesamt gesehen zählt die Kamera des Google Pixel XL zu den besten Smartphone-Kameras, die Beste ist sie aus unserer Sicht aber nicht.

Preis und Verfügbarkeit

Das Google Pixel XL kann aktuell in Deutschland nur über Google Play oder die Deutsche Telekom vorbestellt werden. Ob nach dem Marktstart am 20. Oktober weitere Anbieter das Smartphone verkaufen werden, bleibt abzuwarten. Die Preise beginnen bei 759 Euro für das kleinere 5-Zoll-Modell, das hier getestete Pixel XL kostet mindestens 899 Euro.

Google Pixel (XL): Fazit

So klar und aufgeräumt kann Android sein 8.9/10

Wer bislang den Wechsel ins Android-Lager aufgrund der mangelnden Konvergenz von Hard- und Software scheute, darf nun getrost den Umzug planen. Das Google Pixel XL überzeugt im Test mit einer klaren und aufgeräumten Nutzeroberfläche ohne Bloatware. Garantierte Updates, der kostenlose Cloudspeicher und die grandiose Kamera könnten auch iPhone-Nutzer zum Wechsel auf das Pixel bewegen. Der Google Assistant ist dagegen (noch) kein Kaufargument.

Das hat uns gefallen

  • unbegrenzter Speicher für Fotos und Videos
  • 24-Stunden-Kundendienst
  • 4 Jahre garantierte Sicherheitspatches
  • keine Bloatware

Das hat uns nicht gefallen

  • kein optischer Bildstabilisator
  • durchschnittliche Sprachqualität
  • nur IP53-Schutz
  • Akku lädt vergleichsweise langsam
Testnote 8,9 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
9,0 / 10
Design und Verarbeitung
10 / 10
Ausstattung und Bedienung
7,0 / 10
Sprachqualität
8,0 / 10
Akkulaufzeit
8,0 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt für fünf Wochen von Google zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

7
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Google Pixel (XL) verglichen

Ihr seid euch unsicher, ob ihr das Google Pixel (XL) kaufen oder lieber zu einem Konkurrenzprodukt greifen solltet? Die folgenden Vergleichstests helfen euch bei der Kaufentscheidung. Wir stellen hier das Google Pixel (XL) seinen schärfsten Konkurrenten gegenüber.

Bestenlisten

Google Pixel (XL) wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

Google Pixel (XL) - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des Google Pixel (XL) im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das Google Pixel (XL) mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor Qualcomm Snapdragon 821 Qualcomm MSM8996
Display AMOLED Color (16M) 1440x2560px (5.5") 534ppi
RAM 4 GB
Gerätespeicher 128 GB
Akku 3.450 Milliamperestunden
Hauptkamera 12 Megapixel
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Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Testbericht, Smartphone und Google Pixel (XL).

Das Google Pixel (XL) wurde ursprünglich mit Android 7.1 "Android Nougat" ausgeliefert. Mittlerweile ist für das Google Pixel (XL) die Version 9 "Android P" verfügbar.

Google Pixel (XL) im Zeitverlauf
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    15.06.2017 Das Google Pixel und das Google Pixel XL sind ein Flop. Darauf deuten Download-Zahlen des Pixel-Launchers im Google Play Store hin. Die Nutzeroberfläche steht aktuell nur für die beiden Google-Smartphones zum Download bereit und wurde in den acht Monaten nach dem Release lediglich knapp eine Million Mal heruntergeladen, berichtet das US-Technikblog Android Police.

    Die Schlussfolgerung: Google hat weltweit nur knapp eine Million Pixel-Smartphones verkauft. Zum Vergleich: Samsung hat vom Galaxy S8 binnen eines Monats fünf Millionen Exemplare abgesetzt, Apple hat allein in den letzten drei Monaten 51 Millionen iPhone 7 verkauft.

    Schuld an den niedrigen Verkaufszahlen dürften vor allem zwei Dinge sein: Die neuen Pixel-Geräte sind deutlich teurer als die Nexus-Smartphones. Während das Nexus 5X 2015 noch für 479 Euro in den Handel kam, werden für das Google Pixel mindestens 759 Euro fällig. Des Weiteren sind die Pixel-Smartphones in vielen Ländern nur exklusiv bei Google und ausgewählten Mobilfunkanbietern erhältlich - in Deutschland zum Beispiel bei der Deutschen Telekom.

    Trotz der niedrigen Verkaufszahlen hält Google offenbar an der Pixel-Serie fest. Im Herbst soll das Google Pixel 2 erscheinen. Dann soll es Gerüchten zufolge auch ein günstigeres Pixel-Modell geben.

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