Vergleich Smart Speaker: WLAN-Lautsprecher im Test

Smart Speaker im Vergleich

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von Jan Kluczniok
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Netzwelt hat für euch verschiedene Smart Speaker getestet und miteinander verglichen. Für wen lohnt sich der Kauf eines Smart Speakers? Worauf gilt es dabei zu achten und welcher WLAN-Lautsprecher ist empfehlenswert? Netzwelt verrät es euch.

Worauf gilt es beim Kauf eines Smart Speakers zu achten und welcher intelligente Lautsprecher ist empfehlenswert? Netzwelt verrät es euch.
Worauf gilt es beim Kauf eines Smart Speakers zu achten und welcher intelligente Lautsprecher ist empfehlenswert? Netzwelt verrät es euch. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. Das ist der beste smarte Lautsprecher
  2. Alternativen im Überblick
  3. So testet netzwelt
  4. Darauf gilt es beim Kauf zu achten
  5. Testfeld im Überblick

2015 brachte Amazon mit dem "Amazon Echo" ein völlig neues Stück Hardware auf den Markt. Bei Amazon Echo handelt es sich um einen Lautsprecher (Speaker), der nicht nur Musik wiedergeben, sondern uns auch zuhören kann. Ähnlich wie ihr es vom Smartphone kennt, verfügt Amazon Echo über eine integrierte Sprachassistentin - in diesem Fall Amazon Alexa. Diese beantwortet eure Fragen oder nimmt als Steuerzentrale für das vernetzte Heim Befehle entgegen. So könnt ihr über den Echo per Zuruf eine Playlist starten oder das Licht dimmen.

Amazon Echo war lange Zeit einzigartig, mittlerweile gibt es ähnliche Produkte von anderen Anbietern mit anderen Assistenten - etwa Google Home. Auch Apple plant noch in diesem Jahr in den Markt einzusteigen, der Siri-Lautsprecher des Herstellers aus Cupertino hört auf den Namen HomePod und wird mit Verzögerung erst 2018 erscheinen - zunächst nur in den USA. Amazon ist es gelungen, mit Echo und Alexa eine eigene Produktkategorie zu schaffen: den smarten Lautsprecher, der oftmals auch als intelligenter Lautsprecher oder Smart Speaker bezeichnet wird.

Netzwelt hat eine Reihe dieser neuen Lautsprecher für euch getestet und miteinander verglichen. Nachfolgend findet ihr unsere Empfehlung für smarte Lautsprecher und erfahrt, worauf es bei der Anschaffung eines solchen Produktes zu achten gilt.

Das ist der beste smarte Lautsprecher

Der Amazon Echo Show ist der aktuellste Vertreter der smarten Lautsprecher der Amazon Echo-Produktfamilie. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal bietet das integrierte Display. Dieses zeigt euch begleitend zur Sprachausgabe durch Alexa diverse Inhalte auf einem 7-Zoll-Bildschirm an, was die Möglichkeiten deutlich erweitert. Unter anderem fungiert der Echo Show so als Karaoke-Maschine, indem er Songtexte der von Amazon Music Unlimited oder Prime Music abgespielten Songs anzeigt. Zudem besitzt er eine direkte Anbindung den Video-Streaming-Dienst Prime Video. Zudem bietet er die Option für Videotelefonate. Darüber hinaus waren wir von der gebotenen Klangqualität durchaus angetan.

Echo Show
Amazon Echo Show

Gelungene Konzeptumsetzung, guter Sound.

Mit Echo Show hat Amazon einen hervorragend verarbeiteten Echo-Speaker im Programm, der über ein scharfes 7-Zoll-Display verfügt. Echo Show erweitert die Möglichkeiten von Sprachassistentin Alexa großzügig. Serien, Filme, die aktuellen Nachrichten, Songtexte oder Kochrezepte sind einige Beispiele. Zudem eignet sich Echo Show sehr gut für Videotelefonate. Der Preis von 220 erscheint fair.

  • scharfes Display
  • gute Soundqualität
  • keine Anschlüsse
  • kein Akku

Alternativen im Überblick

Wer eich eine unmittelbare Anbindung seines smarten Lautsprechers an smarte Haushaltsgeräte wünscht, dem sei ein Blick auf den neuen Amazon Echo Plus ans Herz gelegt. Diese beinhaltet ein sogenanntes "Smart Hub", sprich eine Hardware-Schnittstelle für intelligente Leuchtmittel oder auch Steckdosen. Für eine Steuerung via Sprache ist demnach keine zusätzliche Gerätschaft vonnöten. Allerdings müsst ihr beim Echo Plus mit einer schwächeren Klangleistung als beim Echo Show leben.

Der JBL Link 20 ist nicht mit Amazon Alexa, sondern mit dem Konterpart aus dem Hause Google ausgerüstet. Auch hier bietet sich eine breite Funktionspalette für Sprachbefehle - unter anderem spielt ihr auf Zuruf Musik über sogenannte Multiroom-Umgebungen zeitgleich in mehreren Räumen ab. Der JBL Link 20 lässt sich dabei problemlos mit weiteren Chromecast-fähigen Lautsprechern in Gruppen zusammenfassen. Einen hardwaretechnisch echten Vorteil gegenüber den Echo-Lautsprechern bietet der JBL Link unter anderem mit seinem integrierten Akku. Zudem ist der Speaker wasserdicht und bietet einen respektables Klangerlebnis.

  • Preis
  • Einfache Einrichtung von smarten Geräten
  • Mäßiger Klang
  • Kein Akku
  • Verarbeitung
  • Akku
  • Wasserdicht
  • Sound hat Luft nach oben
  • Kein Ethernet- oder Line-Anschluss
Zum Testbericht 7.7

Mäßiger Klang, optimaler Smart Home-Einstieg

Wer sich bei Echo Plus auf einen deutlich verbesserten Klang im Vergleich zur ersten Echo-Generation gefreut hatte, wird enttäuscht. Dafür kann der smarte Alexa-Speaker mit seinem Plus im Namen richtig punkten. So ermöglicht das integrierte Smart Hub eine kinderleichte Verknüpfung von cleveren Lampen oder Steckdosen, ganz ohne Bridge oder Gateway. Der Umstieg lohnt also nur für diejenigen, die an einem besonders komfortablen Einstieg in die Welt des smarten Zuhauses interessiert sind.

Zum Testbericht 8.0

Guter Netzwerk-Lautsprecher, auch für unterwegs.

Mit dem Link 20 hat JBL einen sehr gut verarbeiteten Netzwerk-Lautsprecher inklusive Google Assistant und Akku für mehrere Stunden Laufzeit fernab der Steckdose im Programm. Der Speaker ist nach IPX7-Zertifizierung wasserdicht, unterstützt Multiroom-Wiedergaben und gängige Musik-Streaming-Dienste wie Spotify und Deezer. Hinsichtlich der Soundqualität gibt es jedoch in dieser Preisklasse bessere Modelle. Dennoch ist der Link 20 definitiv der bessere Google Home.

So testet netzwelt

Beim Test von Lautsprechern achten wir nicht nur auf guten Klang. Wir bewerten bei allen Lautsprecher-Varianten die Punkte "Design und Verarbeitung", "Klang" und "Ausstattung" - wobei wir bei smarten Lautsprecher uns unter dem Punkt Ausstattung natürlich vornehmlich dem integrierten Sprachassistenten widmen.

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle in Frage kommenden Modelle. Dabei werden neben bekannten Marken auch kleinere Hersteller berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Modelle einzeln getestet und die Testergebnisse gegenüber gestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Händlern, Herstellern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

3
Lautsprecher getestet
100+
Stunden aufgewendet

Jeder der genannten Kriterien bewerten wir mit ein bis zehn Punkten, je mehr Punkte das Produkt in der Kategorie erhält, umso besser ist die Wertung. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten, der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen. Falls eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist. Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite.

Darauf gilt es beim Kauf zu achten

Für wen lohnt sich der Kauf eines smarten Speakers überhaupt? Die Anschaffung eines vernetzten Lautsprechers ist derzeit vor allem für zwei Arten von Nutzern sinnvoll:

  • Wer das Steuern von Geräten per Sprache liebt, braucht einen smarten Speaker. Endlich könnt ihr nicht nur unterwegs mit dem Handy quatschen, sondern habt auch daheim einen kompetenten Ansprechpartner für zahlreiche Lebenslagen.
  • Die Anschaffung eines smarten Lautsprechers ergibt ebenfalls Sinn, wenn ihr viele vernetzte Geräte besitzt. Der Lautsprecher kann hier als Steuerzentrale das Smartphone ersetzen.
  • Praktisch sind die smarten Lautsprecher etwa auch beim Kochen - hier habt ihr beide Hände frei und könnt den Speaker nebenbei nach den Nachrichten oder den aktuellen Sportergebnissen fragen.

Bei der Auswahl eines smarten Lautsprechers seid ihr nicht gänzlich frei in eurer Entscheidung. Wirklich smart sind die Speaker nur, wenn der vom Lautsprecher verwendete Sprachassistent auch mit euer Hardware daheim zusammenarbeitet. Lässt sich euer Mediaplayer, die smarte Beleuchtung und die intelligente Heizungssteuerung nur per Alexa ansprechen, ergibt es wenig Sinn Geld für einen smarten Lautsprecher mit dem Google Assistant - wie etwa Google Home auszugeben. Zudem sei euch in jedem Fall angeraten, im Vorfeld eines Kaufs zu checken, ob euer bevorzugten Musik-Streaming-Dienst wie Spotify, Deezer oder Google Play Music unterstützt wird. Nicht jeder Speaker bringt Support für eine entsprechende Steuerung via Sprachbefehl mit.

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Vergleich der Sprachassistent: Siri, Alexa, Google Assistant und Co im Test Bestenliste Sprachassistenten sind auf immer mehr Geräten vorhanden. Die verschiedenen Hersteller preisen ihre eigenen Produkte an, die sich auf den ersten Blick aber kaum voneinander abheben. Für welchen Assistenten sollte man sich also entscheiden? Jetzt lesen

In der Regel seid ihr nämlich mit dem Kauf eines Lautsprechers auf den jeweils integrierten Sprachassistenten festgelegt, nur wenige Anbieter ermöglichen einen Wechsel des Assistenten per Firmware-Update - etwa der Sonos One. Netzwelt hat für euch die derzeit beliebtesten Sprachassistenten getestet und miteinander verglichen. In unserem Vergleichstest erfahrt ihr, wie sich der Google Assistant von Alexa und Co unterscheidet.

Amazon Echo und Echo Dot: Amazons Alexa kommt wahlweise im großen Echo oder dem kleineren Echo Dot.
Amazon Echo und Echo Dot: Amazons Alexa kommt wahlweise im großen Echo oder dem kleineren Echo Dot. (Quelle: netzwelt)

Smarte Lautsprecher gibt es in verschiedenen Formen. Neben den in diesem Vergleich vorgestellten Modellen, bieten einige Anbieter auch kompakte Varianten ihrer vernetzten Speaker an. Dazu zählt etwa der Amazon Echo Dot oder Google Home mini. Die Geräte unterscheiden sich in Sachen Funktionsumfang nicht von den großen Modellen, der Klang ist aber natürlich weniger imposant. Dafür sind die smarten Mini-Speaker aber bereits für knapp 60 Euro im Handel erhältlich und somit deutlich günstiger als die großen Modelle. Die smarten Mini-Speaker eignen sich somit vor allem für Nutzer, die bereits eine hochwertige Musikanlage - etwa ein Multiroom-System - besitzen und nur einen smarten Lautsprecher als "Empfangszentrale" für Sprachbefehle benötigen.

Die erste Generation des Amazon Echo erschien in den USA vor knapp zwei Jahren, Google Home ist gerade einmal ein Jahr alt. Der Markt der smarten Lautsprecher ist also noch sehr jung. Der große Verkaufserfolg des Amazon Echo hat aber Begehrlichkeiten geweckt, immer mehr Hersteller springen auf den Zug smarter Lautsprecher mit auf. Sollte euch also keiner der drei in diesem Vergleich genannten smarten Lautsprecher überzeugt haben, lohnt es sich mit der Anschaffung eines vernetzten Speakers noch einmal ein paar Monate zu warten. Dann ist die Auswahl vermutlich deutlich größer. Der Konkurrenzkampf dürfte dabei nicht nur für bessere Produkte, sondern auch für sinkende Preise sorgen.

Bestenliste: Vergleich Smart Speaker: WLAN-Lautsprecher im Test

In der nachfolgenden Bestenliste findet ihr alle aktuellen von netzwelt getesteten smarten Lautsprecher. Ein Klick auf ein Modell bringt euch direkt zum Testbericht.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 8.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.3

    Apple HomePod


    Der HomePod könnte lauter sein, klingt aber für seine Größe und auch im Vergleich zur Konkurrenz grandios. Wer das "Smart" in Smart Speaker auf die Goldwaage legt und zuhause keine HomeKit-Landschaft pflegt, sollte derzeit noch die Finger vom HomePod lassen. Alexa- und Google-befeuerte Speaker sind cleverer. Wer in erster Linie einen guten Lautsprecher sucht, der mit Rundumklang und feiner Technik vorfährt, wird sich schnell in den kleinen Zylinder verlieben.

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  • 7.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.4

    Amazon Echo Show


    Mit Echo Show hat Amazon einen hervorragend verarbeiteten Echo-Speaker im Programm, der über ein scharfes 7-Zoll-Display verfügt. Echo Show erweitert die Möglichkeiten von Sprachassistentin Alexa großzügig. Serien, Filme, die aktuellen Nachrichten, Songtexte oder Kochrezepte sind einige Beispiele. Zudem eignet sich Echo Show sehr gut für Videotelefonate. Der Preis von 220 erscheint fair.

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  • 7.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.6

    Sonos Beam


    Wer mit dem Klang seiner Fernsehlautsprecher unzufrieden ist, findet in Sonos Beam eine gelungene Komplettlösung. Das System ist einfach einzurichten und liefert einen schönen Raumklang, ohne dass es auf eine Armada an weiteren Lautsprechern angewiesen ist. Schade, dass aktuelle Klang-Standards wie beispielsweise Dolby Atmos nicht von Sonos unterstützt werden.

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  • 7.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.5

    Sony HT-ZF9


    800 Euro müsst ihr investieren, um den Fernseher-Klang gleich um mehrere Stufen anzuheben. Für Musikliebhaber eher eine Verlegenheitslösung (wenngleich eine funktionierende), kommen Filmfreunde mit der Sony HT-ZF9 voll auf ihre Kosten. Die Vertical Surround Engine kann zwar nicht zaubern, sie schafft es aber doch deutlich, das Gesamterlebnis Heimkino zu intensivieren. Da sie dafür nicht einmal auf lupenreines Quellmaterial angewiesen ist, sehen wir sie als willkommene Bereicherung.

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  • 7.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    JBL Link 20


    Mit dem Link 20 hat JBL einen sehr gut verarbeiteten Netzwerk-Lautsprecher inklusive Google Assistant und Akku für mehrere Stunden Laufzeit fernab der Steckdose im Programm. Der Speaker ist nach IPX7-Zertifizierung wasserdicht, unterstützt Multiroom-Wiedergaben und gängige Musik-Streaming-Dienste wie Spotify und Deezer. Hinsichtlich der Soundqualität gibt es jedoch in dieser Preisklasse bessere Modelle. Dennoch ist der Link 20 definitiv der bessere Google Home.

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  • 6.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.7

    Amazon Echo Spot


    Mit dem Echo Spot hat Amazon seine Echo-Lautsprecherfamilie um ein weiteres Mitglied ergänzt. Der kompakte Speaker verfügt über ein etwas klein geratenes Display, der Rand ist unserem Geschmack nach zu groß ausgefallen. Die Soundqualität kann mit Hinblick auf die Baugröße als ordentlich bezeichnet werden. Richtig punkten kann das Gadget durch die zahlreichen Funktionen, die Sprachassistentin Alexa sowie die Amazon-Streaming-Dienste so bieten.

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  • 6.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.7

    Ultimate Ears Blast


    Es mag sein, dass Ultimate Ears im (Mega)Blast kein echtes Nachfolgemodell verstanden haben möchte, dennoch muss sich das neue Modell den Vergleich zur älteren Gerätegeneration gefallen lassen. Und diese fällt in vielerlei Hinsicht ernüchternd aus. Zwar ermöglicht Alexa eine Steuerung von Musik oder Smart Home-Geräten per Sprachbefehl, dafür wurden gleich reihenweise Features gestrichen. So können die neuen Modelle unter anderem nicht mehr miteinander gekoppelt werden. Die Kaufentscheidung sollte daher wohl überlegt sein, denn klanglich sind uns keine nennenswerten Unterschiede zu den Vorgängern aufgefallen.

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  • 6.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.7

    Amazon Echo Plus


    Wer sich bei Echo Plus auf einen deutlich verbesserten Klang im Vergleich zur ersten Echo-Generation gefreut hatte, wird enttäuscht. Dafür kann der smarte Alexa-Speaker mit seinem Plus im Namen richtig punkten. So ermöglicht das integrierte Smart Hub eine kinderleichte Verknüpfung von cleveren Lampen oder Steckdosen, ganz ohne Bridge oder Gateway. Der Umstieg lohnt also nur für diejenigen, die an einem besonders komfortablen Einstieg in die Welt des smarten Zuhauses interessiert sind.

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  • 6.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.5

    Amazon Echo (2017)


    Mit dem Echo 2 hat Amazon eine schicke und gut verarbeitete Neuauflage der ersten Gerätegeneration im Angebot, die unter anderem mit austauschbaren Hüllen punktet. Der deutlich günstigere Lautsprecher konnte die Versprechen einer verbesserten Klangqualität sowie optimierten Erkennung des Alexa-Schlagwortes nicht halten. Der Umstieg macht daher aus unserer Sicht nur wenig Sinn und kommt nur für Designfanatiker in Frage.

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  • 6.0 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.0

    Sony LF-S50G


    Der LF-S50G von Sony punktet mit guter Verarbeitung und einer schicken Optik in Apple HomePod-Manier. Die Ausstattung ist üppig: Schnittstellen für WLAN, Chromecast, NFC und Bluetooth sind an Bord. Zudem steht der Sprachassistent Google Assistant zur Verfügung. Leider konnte und das Bedienkonzept über Gestensteuerungen nicht überzeugen. Auch klanglich bewegt sich der Lautsprecher maximal auf mäßigem Niveau. Der Preis ist deutlich zu hoch angesetzt.

    Zum Testbericht
  • 5.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.8

    Amazon Echo


    Das sich Alexa so erfolgreich durchgesetzt hat, liegt nicht zuletzt an der guten Funktionalität. Im Grundzustand erhalten wir Antworten auf einfache Fragen und mit jeder Erweiterung wird Alexa etwas besser. Den vollen Funktionsumfang erhalten wir aber nur, wenn Alexa auf unsere Nutzerkonten zugreifen kann. Google Kalender, Kontakte und Musik-Accounts müssen mit Alexa verknüpft werden. Erst dann erhaltet ihr einen richtigen Assistenten. Der Preis sind, wie bei anderen Diensten auch, eure Daten für werberelevante Inhalte.

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  • 5.6 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.0

    Google Home


    Google Home überzeugt im Test mit seinem profunden Wissen und gutem Verständnis unserer Fragen. Als Zentrale für das Smart Home ist der Speaker bislang jedoch nur bedingt geeignet. Derzeit könnt ihr nur wenige Geräte mit Google Home steuern. Interessenten sollten also erst einmal abwarten, wie der Markt auf Google Home reagiert oder direkt zum Konkurrenten Amazon Alexa greifen beziehungsweise auf Apples HomePod warten.

    Bei MediaMarkt ansehen Zum Testbericht
  • 4.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.0

    Sonos One


    Assistenzsysteme wie Alexa nehmen euch viele kleine Handgriffe ab, wenn sie denn funktionieren. Den Sonos One per Sprachbefehl lauter und leiser zu stellen ist eine feine Sache, dass der Speaker auf weitere Anfragen nicht zuverlässig reagiert, nervte uns im Test aber. Hoffentlich schafft ein Update hier bald Abhilfe. Wer über smarte Lautsprecher Musik streamen möchte, bekommt mit dem One aber einen deutlich besseren Klang als bei Amazons Echo oder Googles Home. Noch dazu kann der Sonos One bald mit mehreren Assistenten umgehen.

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