Prepaid-Handytarife im Vergleich: Darauf müsst ihr bei der Auswahl achten

Alternative zum Vertrag

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von Jan Kluczniok
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Keine Lust viel Geld in einen Handyvertrag zu investieren? Ihr wollt nur das bezahlen, was ihr wirklich verbraucht? Dann ist ein Prepaid-Handytarif richtig für euch. Netzwelt hat für euch aktuelle Tarife verglichen und sagt, worauf es bei der Auswahl zu achten gilt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Prepaid-Handytarif: Vor- und Nachteile im Überblick
  2. Verschiedene Arten von Prepaid-Tarifen
  3. Kennt das Netz hinter eurem Anbieter
  4. LTE verfügbar?
  5. Prepaid-Handytarife im Vergleich

Die Alternative zum teuren Handyvertrag heißt Prepaid. Hier ladet ihr ein gewisses Guthaben auf und könnt dieses dann im Anschluss verbrauchen. Prepaid-Handytarife lohnen vor allem für Nutzer, die nicht ständig zum Handy greifen. Sie eignen sich auch gut für Zweitgeräte, die ihr nur wenig nutzt - etwa ein Notfall-Handy im Auto. Gegenüber einem klassischen Handy-Tarif bieten sie einige Vor- aber auch einige Nachteile.

Prepaid-Handytarif: Vor- und Nachteile im Überblick

Ein Prepaid-Handytarif bietet euch vor allem zwei Vorteile: Ihr seid nicht an eine feste Laufzeit gebunden, sondern könnt flexibel den Anbieter wechseln und zudem habt ihr die volle Kostenkontrolle. Habt ihr euer aufgeladenes Guthaben aufgebraucht, entstehen keine weiteren Kosten. Ihr könnt dann nur noch angerufen werden. Telefonieren, SMS schreiben oder im Internet surfen ist erst dann wieder möglich, wenn ihr Guthaben aufladet. Das minimiert die Gefahr von Abofallen und Co deutlich.

Allerdings haben die Karten zwei Nachteile: Ihr müsst sicherstellen, dass ihr immer über ausreichend Guthaben verfügt, andernfalls steht ihr mitunter ohne funktionierendes Smartphone da. Zudem sind Prepaid-Kunden vor allem bei großen Providern häufig "Kunden zweiter Klasse". Premium-Funktionen wie WiFi Calling stehen ihnen in der Regel nicht zur Verfügung. Die Tarife sind zudem häufig in der Geschwindigkeit reduziert, nur wenige Prepaid-Anbieter bieten etwa den schnellen Datenfunk LTE an. Dazu später noch mehr.

Verschiedene Arten von Prepaid-Tarifen

Wer sich über Prepaid-Handytarife informieren will, muss wissen, dass es verschiedene Arten dieser Tarife gibt. Das klassische Konzept lautet: Ihr ladet Guthaben auf und verbraucht dieses schrittweise mit Anrufen, SMS oder Surfen im mobilen Internet. Im Smartphone-Zeitalter scheint dies überholt. Zwar gibt es entsprechende Tarife noch, sie sind aber eine Kostenfalle. Schaltet ihr in einem solchen Tarif nicht das mobile Internet auf eurem Smartphone ab, ist das aufgeladene Guthaben in Sekundenschnelle durch datenhungrige Apps aufgebraucht und ihr müsst wieder aufladen.

Die bessere Alternative sind neue Prepaid-Handytarife, bei denen ihr monatlich Pakete buchen könnt. Diese beinhalten neben einem gewissen Datenvolumen auch häufig Freiminuten und Frei-SMS. Bei einigen Anbietern, etwa Congstar, könnt ihr euch euer Paket individuell zusammenstellen. Die Pakete haben eine Laufzeit von einem Monat, ist ausreichend Guthaben vorhanden werden sie in der Regel automatisch um einen Monat verlängert. Andernfalls erlischt die Option und muss neu gebucht werden.

Kennt das Netz hinter eurem Anbieter

Zwar bieten auch die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 Prepaid-Tarife an, der Markt wird jedoch hauptsächlich von Discountern wie Blau, Fonic und Co beherrscht. Diese Unternehmen besitzen kein eigenes Handynetz, sondern nutzen das Netz eines anderen Anbieters mit. Vor dem Kauf einer Prepaid-Karte solltet ihr daher zunächst checken, welches Netz hinter dem gewählten Anbieter steckt und prüfen, ob die Abdeckung an eurem Standort gut ist.

Welcher Anbieter nutzt welches Netz? Das könnt ihr der folgenden Tabelle entnehmen.

Telekom (D1) Vodafone (D2) O2
congstar ProSieben NettoKom
Penny Mobile Lidl Connect Fonic
GMX (abhängig vom Tarif) Blau
Web.de (abhängig vom Tarif) DiscoTel
Otelo Base
Fyve Ay Yildiz
Maxxim (abhängig vom Tarif) Tchibo
Simply
Maxxim (abhängig vom Tarif)
AldiTalk
Netzclub
GMX (abhängig vom Tarif)
Web.de (abhängig vom Tarif)
WhatsAppSim

LTE verfügbar?

Wie eingangs erwähnt, sind Prepaid-Tarife in ihrem Funktionsumfang beschränkt. Bei den meisten Anbietern surft ihr maximal mit 3G-Geschwindigkeit. Der schnelle Datenfunk LTE (4G) ist Vertragskunden vorbehalten. Doch es gibt Ausnahmen. Bei folgenden Anbietern surft ihr auch mit einem Prepaid-Tarif mit Highspeed im Netz: Vodafone, O2, AldiTalk, Blau, Discotel, Fonic, GMX, Tchibo Mobile, Edeka Smart und Netzclub, WinSim, Smartmobil bieten Prepaid-Tarife direkt mit LTE an. Bei Congstar ist die Zubuchung einer entsprechenden Option erforderlich, diese kostet aktuell fünf Euro monatlich.

Prepaid-Handytarife im Vergleich

Mit unserem Tool könnt ihr aktuell in Deutschland angebotene Prepaid-Mobilfunktarife vergleichen. Gelistet werden dabei sowohl Angebote von Providern als auch von Discountern. So könnt ihr auf einen Blick die Konditionen vergleichen. Mit einem Klick auf "Zum Shop" gelangt ihr direkt zum Angebot. Die Symbole über den Buttons symbolisieren gegebenenfalls im Vertrag enthaltene Boni. Lasst den Mauszeiger über dem jeweiligen Symbol ein paar Sekunden ruhen und ein Pop-Up informiert euch über die Art der Boni.


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