Netzwerkspeicher im Vergleich: NAS-Systeme im Test

Netzwerkspeicher im Überblick

von Mirco Lang
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Netzwerkspeicher (NAS) können ganze Server sein, aber auch nur simple Datenspeicher, die man über das Internet erreichen kann. Man kann 90 Euro für Einfaches ausgeben, 250 Euro für Service oder auch 300 Euro für Profi-Lösungen. Netzwelt hat verschiedene Systeme für euch getestet und miteinander verglichen. Das sind aus Sicht der Redaktion die besten Netzwerkspeicher für Anfänger und Profis.

Dank unserem Vergleich verschiedener NAS-Systeme, findet ihr den passenden Netzwerkspeicher.
Dank unserem Vergleich verschiedener NAS-Systeme, findet ihr den passenden Netzwerkspeicher. (Quelle: netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. So testet netzwelt
  2. Das sind die besten NAS-Systeme
  3. Welche NAS-Klasse ist die richtige für mich?
  4. Testfeld im Überblick

Daten wie Fotos, Filme und Musik werden im heimischen Netzwerk meist auf mehreren Geräten verarbeitet - dem PC, Smartphones, Tablets, Spielekonsolen oder auch Smart-TVs. Die Datenhaltung auf externen Festplatten oder gar auf dem PC selbst ist damit nicht mehr Stand der Technik, die neuen Datengräber sind Network Attached Storages, kurz NAS. Im Grunde also einfach Speicher, auf den via Netzwerk zugegriffen werden kann. Und NAS gibt es wirklich für jeden Einsatzzweck und Geldbeutel von etlichen Herstellern - und das macht den Markt einigermaßen unübersichtlich.

Ihr könnt für ein Leergehäuse 500 Euro ausgeben oder ein Komplettsystem mit 3 Terabyte für unter 150 Euro erstehen. Manche Geräte werben mit vertrauten Hardware-Schlagworten wie Arbeitsspeicher und Quadcore-Prozessor, andere machen zur Hardware gar keine Angaben. Und manch ein Produkt, das bei Händlern als NAS geführt wird, ist streng genommen gar kein NAS.

So testet netzwelt

Bei einem NAS-System kommt es neben einer guten Performance auch auf eine einfache Einrichtung und Bedienung an. Natürlich testen wir auch, wie sicher eure Daten auf dem Netzwerkspeicher abgelegt werden und welche Lücken es gibt. Darüberhinaus bewerten wir auch die Verarbeitung, die beiliegende Software und mögliche Extras.

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle in Frage kommenden Modelle. Dabei werden neben bekannten Marken auch kleinere Hersteller berücksichtigt. Aus dieser Masse an Geräten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Modelle einzeln getestet und die Testergebnisse gegenüber gestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Händlern, Herstellern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

12
NAS-Systeme getestet
300+
Zeit aufgewendet

Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten, der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen. Das kommt etwa dann infrage, wenn eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist. In diesem Vergleich haben wir bei einigen Systemen zudem die Einzelwertung nur aus drei statt vier Einzelnoten gebildet. Klassische Netzwerkspeicher wie das Drobo 5C oder das LaCie 2big Quadra besitzen nämlich keine Multimedia-Fähigkeiten. Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite.

Das sind die besten NAS-Systeme

Wir haben im Laufe des letzten Jahres Produkte so ziemlich aller bekannten NAS-Hersteller getestet und miteinander verglichen. Es bietet sich für den Vergleich zunächst an, NAS grob in drei Klassen zu unterteilen. Preislich und funktional ganz oben findet man NAS, die komplette, kleine Linux-Rechner sind - NAS-Server. Günstiger sind NAS, die sich tatsächlich auf die Kernaufgabe, also die Datenspeicherung konzentrieren (aber nicht beschränken) und häufig als Private Cloud vermarktet werden. Private Cloud, da sie auch über das Internet erreichbar sind und somit quasi eine privat betriebene Alternative zu Dropbox, Google Drive & Co. Und drittens gibt es - immer seltener - Geräte, die wirklich nur mehrere Datenträger in Form eines RAID-Verbunds verwalten.

Nachfolgend findet ihr unsere Empfehlungen für die einzelnen NAS-Klassen:

NAS-Klasse: Günstige Server

Zyxel NAS326
Zyxel NAS326

Günstiges NAS, das sich gut als Private Cloud eignet.

Das Preis-Leistungsverhältnis passt: Für rund 93 Euro gibt es ein ordentlich verarbeitetes NAS mit genügend Leistung für den Einsatz als zentraler Dateispeicher und Private Cloud. Die Oberfläche ist zumindest im Deutschen nicht optimal, einige Tools funktionieren nicht und manche Dinge sind nicht ganz Up-to-Date - aber Daten speichern und über LAN und Internet verfügbar machen, kann das kleine Gerät recht gut.

  • Preis/Leistungsverhältnis
  • einfache Einrichtung
  • Festplatten leicht zugänglich
  • Für Wiedergabe von Multimedia-Inhalten nur bedingt geeignet
  • keine Leistungsreserven für steigende Nutzeransprüche

NAS-Server sind die beliebtesten Geräte, da sie eben nicht nur Daten speichern, sondern auch als echte Server herhalten, also beispielsweise als Web-Server, Mail-Server und selbstverständlich Media-Streaming-Server - bei teuren Geräten sogar schicke Mediacenter wie Kodi oder Plex. Günstige Geräte mit zwei Festplatteneinschüben (2-Bay) beginnen bei rund 100 Euro - dafür dürft ihr Systeme erwarten, die nicht sonderlich erweitert werden können und mit knapper aber ausreichender Hardware ausgestattet sind (im Bereich 256 bis 512 Megabyte Arbeitsspeicher und 1,5-Gigahertz-Prozessor).

Zu dieser Klasse gehören Buffalo LinkStation 520 und Zyxel NAS326 für jeweils rund 90 Euro als leere 2-Bay-Version. So ähnlich sich die beiden auch von außen sein mögen, die Tests sprechen eine andere Sprache: Während Zyxel ein Schnäppchen mit ordentlichem Media-Server liefert, enttäuscht Buffalo insbesondere mit schlechter Software.

NAS-Klasse: Hochpreisige Server

Asustor NAS Produktbild
Asustor AS6104T

Leistungsfähiges Multimedia-NAS mit viel Software.

Das Asustor-NAS AS6104T kann alles, was man von einer zentralen Speicher- und Backup-Lösung verlangt, inklusive Fernzugriff und Cloud-Synchronisierung - über viele verschiedene Wege. Dank guter Hardware und Features wie Virtualisierung oder das zweite Netzwerk-Interface, macht es aber auch in kleineren Büros eine gute Figur. Gelungen ist zudem das Multimedia-Konzept.

  • HDMI und S/PDIF
  • RAM aufrüstbar
  • Große Software-Auswahl
  • Solide Leistung
  • Keine Fernbedienung
  • RAM standardmäßig etwas klein
  • Installation von Abhänigkeiten

Im hochpreisigeren Segment haben wir uns die Dauerbrenner QNAP und Synology sowie Asus NAS-Auskopplung Asustor angeschaut. QNAP 251+ und Synology DS 216+II ähneln sich fast wie ein Ei dem anderen - auf den ersten Blick. Beide kosten als 2-Bay-Version rund 300 Euro ohne Festplatten, beide liefern nahezu identische Standardanwendungen und Mobile-Apps, beide sind vollwertige Linux-Rechner und entsprechend flexibel nutzbar.

Doch es gibt auch Unterschiede: Synology gibt es auch in weiß und spricht eher "normale" Privatanwender an. QNAP-Geräte sehen eher nach Büro aus und wenden sich eher an (Hobby-) ITler. Und da verwundert es wenig, dass das 251+ mit 2-Gigahertz-Celeron-Quadcore-Prozessor und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher rechnet, das 216+II nur mit Dualcore-Celeron und 1 Gigabyte Speicher. Auch gibt es bei näherem Hinsehen bei QNAP ein wenig mehr an Software. Der Knackpunkt dürfte aber Multimedia sein: Nur bei dem QNAP-NAS gibt es einen HDMI-Anschluss - die Synology-Konkurrenz benötigt am Fernseher also einen separaten Mediaplayer.

Von Asustor haben wir die 4-Bay-Variante AS6104T getestet, die mit rund 446 Euro zu Buche schlägt - die direkte 2-Bay-Konkurrenz liegt wiederum bei 300 Euro und mit Dualcore-Celeron und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher genau zwischen Synology und QNAP. In einem Punkt liegt das Teil aber - knapp - an der Spitze: Multimedia. Die Funktion als Home Theatre Personal Computer (HTPC) erfüllt kein anderes NAS besser, auch wenn die Unterschiede zum QNAP 251+ marginal sind. Davon abgesehen gleicht es den QNAP-Modellen in weiten Teilen bis auf's Haar, vom Betriebssystem über die Hardware bis hin zur App-Ausstattung - nur dass eben die Multimedia-Aspekte hier und da etwas cleverer umgesetzt sind. Dafür fehlt allerdings die Fernbedienung.

NAS-Klasse: Private Cloud

Private-Cloud-NAS konzentrieren sich auf das Speichern von Daten und den Zugriff auf diese via Internet. Das können natürlich auch die großen Brüder, aber hier sind Einrichtung und Verwaltung wesentlich einfacher - dafür gibt es eben keinen Mail-Server, kein Webcam-Überwachungssystem, kein HDMI und so weiter. Immerhin: Media-Streaming-Server sind sehr wohl vorhanden. Es treten an: Western Digital My Cloud und Seagate Personal Cloud. Und siehe da, wieder ähneln sich die äußeren Werte - beide kosten etwa 140 Euro und bieten dafür 3 Terabyte Speicherplatz. Immerhin ist die Bauform unterschiedlich. Western Digital setzt auf weißes Plastik in typischer Hochkant-NAS-Bauweise, Seagates Personal Cloud erinnert eher an einen Satelliten-Receiver.

Seagate Personal Cloud
Seagate Personal Cloud

Private Cloud, die mehr kann, als der Name verspricht.

Seagates Personal Cloud setzt seine Kernfunktion hervorragend um, insbesondere, da mit ownCloud eine bessere Alternative zu den Seagate-Tools existiert. Dank Plex ist das NAS aber eben auch ein perfekter Streaming-Server, kann WordPress-Webseiten hosten und per IFTTT verschiedenste Services verknüpfen - für 140 Euro ein echter Geheimtipp.

  • Formfaktor (Wohnzimmer)
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • IFTTT
  • Plex
  • ownCloud
  • WordPress
  • Formfaktor (nicht NAS-üblich)
  • Performance ohne Reserven

Western Digital überzeugt auf ganzer Linie: Das Wenige, was das NAS leisten soll, erledigt es nahezu fehlerlos - der Dateizugriff ist einwandfrei, das Media-Streaming minimal, aber ebenfalls ohne Macken. Dennoch reicht es nicht für den Klassensieg. Denn die Seagate Personal Cloud hingegen überrascht mit Funktionen, die bei Western Digital erst die größere Modellreihe My Cloud Home bietet: If-This-Then-That-Integration, das vollwertige Mediacenter Plex, WordPress, ownCloud und noch einiges mehr. Der Formfaktor mag Geschmackssache sein, ansonsten spricht beim direkten Vergleich nicht wirklich viel für Western Digital. Immerhin sind die Transferraten besser.

Und noch ein Dritter gesellt sich hinzu, der Exot Ionas - ein wirklich wildes Konstrukt, das außer Konkurrenz läuft. Das Private-Cloud-NAS kostet 250 Euro - und dafür fallen aus der Packung eine externe 1-Terabyte-USB-Festplatte und ein Raspberry Pi, die mit Klettband verbunden werden. Und doch: Wer keine Ahnung von Computern hat und doch sicher und werbefrei surfen sowie von überall auf seine Daten zugreifen will, kommt auf seine Kosten. Denn ionas steht für "Ihr Online-Assistent" - und der im Preis inbegriffene Service hat es wirklich in sich!

NAS-Klasse: Reiner Speicher

LaCie 2big Quadra
LaCie 2big Quadra

Luxuriöse, durchdachte Hardware, gute, einfache Software - 2big ist eine super Alternative zu komplexeren NAS-Servern.

Bei 420 Euro Kaufpreis entfallen rund 220 auf die Festplatten und 200 auf das 2big selbst - und für die gebotene Material- und Verarbeitungsqualität geht das völlig in Ordnung. Obwohl man für dasselbe Geld einen NAS-Server samt Media-Streaming bekommt. Hinzu kommen wenige, aber durchdachte Funktionen. LaCies Direct-Attached-Storage-Lösung ist der perfekte Datenspeicher für Freunde des Metalls.

  • Material
  • Verarbeitung
  • durchdachtes Design
  • Andere NAS bieten zum selben Preis mehr
  • nicht Linux-kompatibel

Klassische "Nur-Speicher-NAS" gibt es im Grunde nur noch im professionellen Bereich - den Private-Cloud-Einsatz wird kaum ein Hersteller privaten Kunden vorenthalten wollen. Aber es gibt sie noch, die externen Speicherverwalter, die oft aber fälschlicherweise bei den NAS aufgeführt werden - denn es sind DAS: Direct Attached Storage heißt nichts weiter, als dass der Speicher direkt am Rechner angeschlossen wird, per Firewire oder Universal Serial Bus (USB). Aber es sind nicht nur externe Festplatten.

Im Test zeigen zwei sehr unterschiedliche Produkte, dass sich auch der Kauf solcher Exoten lohnen kann. Das Drobo 5c ist ein 5-Bay-DAS, das sich auf Grund seiner Kapazität eher für den mindestens semiprofessionellen Bereich anbietet und für 400 Euro ohne Festplatten vor allem hervorragende Datensicherheit umsetzt. Die Drobo-eigene RAID-Alternative muss man allerdings mögen - was es damit auf sich hat, lest ihr im Testbericht.

Die französische Seagate-Tochter LaCie spendiert dem 2big Quadra, das in der 8-Terabyte-Version etwa 420 Euro kostet, die ganz traditionellen RAID-Modi 0 für volle 8 Terabyte und 1 für 4 gespiegelte Terabyte. Es liegt sehr gute Backup-Software bei, aber ansonsten kann das 2big im Grunde überhaupt nichts. Legt man 220 Euro (Endverbraucherpreis) für die zwei Festplatten an, liegt das Gehäuse also bei 200 Euro - und wie oben zu lesen, bekommt ihr dafür schon richtige NAS-Server. Und dennoch ist der teure Franzose ein echter Kauftipp. Stichwort: Metall!

Welche NAS-Klasse ist die richtige für mich?

Günstige NAS-Server sind bei gleicher Festplattenausstattung nur rund 30 Euro teurer als Private Clouds - können aber viel mehr! Wer bereit ist, sich mit dem System auseinanderzusetzen und ein wenig Ahnung von Computern hat, fährt mit den Servern besser. Habt ihr keinen Bedarf für zum Beispiel Web-Server oder keine Ahnung, was Dynamic DNS ist und wollt einfach nur eine private "Dropbox" haben, setzt lieber auf die Simpel-Lösungen.

Für die großen Server von QNAP, Synology und Asustor zahlt ihr ganz grob dreimal soviel wie für die kleinen Buffalo- und Zyxel-Geräte - das ist kein Pappenstil. Sobald sich ein HDMI-Anschluss findet, entfällt dafür ein separater Player beziehungsweise Smart-TV. So lassen sich rund 50 bis 100 Euro einsparen, sofern nicht sowieso schon eine Abspielmöglichkeit besteht. Der Hauptvorteil liegt aber in der Flexibilität: Die NAS können als echte Rechner genutzt werden - alle drei getesteten Modelle könnten problemlos als zentraler Server für kleinere Büros herhalten. Sie könnten sich um Mails, den Webauftritt, Video-Überwachung, Nutzerverwaltung, Backups, Kunden-Support, Webshops und etliches mehr kümmern. Auch wenn ihr es jetzt noch nicht braucht, überlegt, ob ihr die Flexibilität nicht doch haben wollt - NAS altern nicht allzu schnell!

DAS sind der Geheimtipp für Datenjunkies und alle, die bereits einen Server betreiben oder einen eigenen aufsetzen wollen. Ein ausgedientes Laptop plus DAS ergibt ein extrem leistungsfähiges NAS - und selbst mit einem Raspberry Pi plus DAS ließe sich allerhand anstellen. Und einen Vorteil hat die manuelle Einrichterei: Ihr habt alles unter Kontrolle! Oder was glaubt ihr, warum es bei Western Digital & Co. so einfach ist, ein NAS für den Web-Zugriff zu konfigurieren? Genau, die NAS funken nach Hause.

Was die einzelnen Hersteller und Modelle angeht: Unter den günstigen NAS-Servern hat sich das Zyxel NAS326 als Schnäppchen hervorgetan, bei den großen Servern liegt QNAP Hardware-seitig leicht vor Asustor und etwas weiter vor Synology - allerdings bieten alle Hersteller natürlich diverse andere Modelle. Die Private-Cloude-NAS erledigen ihren Basis-Job recht ähnlich - darüber hinaus ist Seagates Variante deutlich besser. Und die DAS sind nicht direkt vergleichbar, auch nicht miteinander.

Bestenliste: Netzwerkspeicher im Vergleich: NAS-Systeme im Test

Hier findet ihr die von netzwelt getesteten NAS-Systeme. Mit einem Klick auf das jeweilige Produktbild gelangt ihr zum ausführlichen Testbericht.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 7.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.6

    LaCie 2big Quadra


    Bei 420 Euro Kaufpreis entfallen rund 220 auf die Festplatten und 200 auf das 2big selbst - und für die gebotene Material- und Verarbeitungsqualität geht das völlig in Ordnung. Obwohl man für dasselbe Geld einen NAS-Server samt Media-Streaming bekommt. Hinzu kommen wenige, aber durchdachte Funktionen. LaCies Direct-Attached-Storage-Lösung ist der perfekte Datenspeicher für Freunde des Metalls.

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  • 7.3 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.4

    Asustor AS6104T


    Das Asustor-NAS AS6104T kann alles, was man von einer zentralen Speicher- und Backup-Lösung verlangt, inklusive Fernzugriff und Cloud-Synchronisierung - über viele verschiedene Wege. Dank guter Hardware und Features wie Virtualisierung oder das zweite Netzwerk-Interface, macht es aber auch in kleineren Büros eine gute Figur. Gelungen ist zudem das Multimedia-Konzept.

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  • 6.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.7

    Seagate Personal Cloud


    Seagates Personal Cloud setzt seine Kernfunktion hervorragend um, insbesondere, da mit ownCloud eine bessere Alternative zu den Seagate-Tools existiert. Dank Plex ist das NAS aber eben auch ein perfekter Streaming-Server, kann WordPress-Webseiten hosten und per IFTTT verschiedenste Services verknüpfen - für 140 Euro ein echter Geheimtipp.

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  • 6.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.2

    Lima Ultra


    Mit dem Lima Ultra bietet Lima Technology Inc. eine Lösung an, mit der selbst technisch nur wenig bewanderte Personen in kürzester Zeit ihre eigene Cloud erstellen können. Einige essentielle Cloud-Funktionen fehlen allerdings noch. Wer sich nicht vor einer etwas komplizierteren Konfiguration scheut, sollte für seine eigene Cloud lieber auf ein NAS-System setzen. Neben einem größeren Funktionsumfang können so zudem redundante Cloud-Systeme realisiert werden, ohne, dass ein weiteres Gerät benötigt wird.

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  • 6.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Synology DS216j


    Die DS216j lässt kaum Wünsche offen. Denn wie vom Hersteller gewohnt, punktet Synology mit der DSM-Software durch eine erstklassige Bedienung sowie einen breiten Funktionsumfang in allen Anwendungsbereichen. Und dank der guten Systemleistung ist die DS216j ein top Gerät für preisbewusste Heimnetzwerk-Einsteiger.

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  • 6.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.4

    Drobo 5N


    Mit dem Drobo 5N holt ihr euch ein schickes NAS-System ins Haus, das sehr einfach einzurichten ist. Das Gerät überzeugt aber nicht nur mit einer einfachen Einrichtung, sondern auch durch das vollautomatische RAID-System BeyondRAID und die mögliche Funktionserweiterung durch Apps. Auch Preislich liegt das Drobo 5N voll im Rahmen, einzig das nicht direkt auffindbare Benutzerhandbuch und der laute Lüfter sind uns ein Dorn im Auge.

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  • 5.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.2

    Drobo 5C


    Mit der Drobo 5C bekommt auch der Laie einen professionellen Datenspeicher, der Dateien lokal sicher vorhält und vor Hardwareschäden an Festplatten schützt. Das wartungsfreie System ist zwar etwas langsam, verschlingt viel Speicherplatz und ist konzeptbedingt unflexibel, bekämpft aber effektiv die Angst vor Datenverlust. Am Router angeschlossen, ist die 5C eine super Lösung für kleine Büros ohne eigene ITler.

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  • 5.8 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    7.0

    Western Digital My Cloud


    Der My-Cloud-Speicher von Western Digital überzeugt im Test mit super einfacher Bedienung und Einrichtung, was schnell über das eher schnöde Design hinweg tröstet. Das Mini-NAS stellt zuverlässig Speicher über LAN und Internet zur Verfügung, streamt flüssig HD-Videos und läuft tadellos. Wer nur die Basics will, kann zuschlagen, wer mehr Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten sucht, sollte 50 bis 100 Euro mehr investieren.

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  • 5.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    QNAP 251+


    Die QNAP 251+ hat im Test im Grunde nur zwei Schwächen gezeigt: Der häufig anspringende laute Lüfter sowie die etwas schwächelnde Umsetzung der TV-Darstellung über die HybridDesk Station. Der kürzlich eingestellte Kodi-Support ist ein echter Rückschlag. Dafür punktet sie mit einfacher Aufrüstbarkeit, sehr guter Oberfläche, sehr guter Performance, reichhaltiger Software-Ausstattung und Highlights wie der Virtualization Station.

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  • 4.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    6.4

    ionas-Server Home


    Der ionas-Server Home macht, was er soll: Technisch wenig versierte Nutzer mit einer sicheren, selbst verwalteten Dropbox-Alternative versorgen. Da der Netzwerkspeicher recht teuer, eher unflexibel und überhaupt nicht performant ist, sind Zielgruppe und Einsatzszenarios natürlich begrenzt. Trotz allem bleibt am Ende ein symphatischer Eindruck, was einerseits am "Handgemacht"-Charakter (bemalte Kabel, Klettverschluss, Support über eine reguläre Festnetznummer) liegt. Und andererseits haben am Ende vermutlich viele Computer-Laien ein besseres System laufen, als manch Techie.

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  • 3.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    4.6

    Buffalo LinkStation 520


    Möchte man ein NAS nur einmal konfigurieren und anschließend als reines Datengrab nutzen, ist Buffalos LinkStation 520 brauchbar - aber es gibt ähnliche Geräte zum selben Preis mit mehr Leistung oder besserer Bedienung. Die Hardware erfüllt ihren Zweck, aber Usability der Oberfläche und Funktionalität der verfügbaren Programme sind reichlich buggy.

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Nicht für alle von uns getesteten Produkte vergeben wir eine Note. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

Einige Produkte konnten wir zum Beispiel nur kurz auf einer Messe ausprobieren und nicht längere Zeit einem redaktionellen Test unterziehen.

Zudem vergeben wir erst seit 2014 Testnoten. Auf eine nachträgliche Bewertung älterer Produkte haben wir bewusst verzichtet.

In dieser Bestenliste findet ihr nachfolgend alle von uns getesteten Produkte ohne Note. Die angezeigte Bewertung spiegelt die Meinung unserer Leser wieder.
5
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  1. Checole · 

    Super Artikel, der einen grandiosen Überblick gibt. Ich suche schon länger nach dem was ein NAS können sollte, damit es zukunftsreicher ist. Kostet ja schließlich eine Stange Geld. Da gibt man lieber etwas mehr aus. Endlich habe ich eine verständliche Erklärung für den Nutzen von Begriffen wie<ul><li>zweites Netzwerk-Interface für Privatanwender</li><li>Virtualisierung</li></ul>Als ich beim WD Support nach Virtualisierung (VM- Maschinen) gefragt habe, wurde ich gefragt, was damit gemeint ist ("Im Bezug zur VM würde ich Sie bitten mir mehr Information zu geben da ich den Bezug zu den My Cloud Geräten nicht verstehen konnte."). Ich habe insbesondere den Artikel zur Buffalo LinkStation verschlungen. Dazu meine Erfahrung mit LinkStation LS-XLBE9: Mit Buffalo "WebAccess" und im Router kann man andere Ports sowie SSL konfigurieren, es ist allerdings sehr kompliziert. Konfiguration funktioniert manchmal und Einstellungen werden zurückgesetzt. Nach einem Tag ohne Verbindung zu Buffalo wird der BuffaloNAS.com-Name, den man vergeben muss, wieder freigegeben. Vom Smartphone über die Buffalo App habe ich den Zugang nicht geschafft. Backup von der iphoto Datenbank ist nicht möglich. Backups mit TimeMachine waren nach einiger Zeit Korrupt. Eine Bitte: Kannst du bitte einen Test hinzufügen für:<ol><li>My Cloud Pro Series PR4100 </li><li>TerraMaster F4-420 (Amazon)</li></ol>und eine Empfehlung versus deiner Top-Empfehlung ASUS Asustor AS6104T aussprechen?