Nvidia Shield Android TV im Test: Komfortable Streaming-Box für Gamer

Digitales Multitalent im Fokus

von Holger Wörl
Nvidia Shield 5

Android TV-Boxen gibt es bereits seit einiger Zeit und von zahlreichen Herstellern, doch könnte das Modell von Nvidia Googles bisher eher stiefmütterlich wahrgenommene Android-Ableger endlich zum Durchbruch verhelfen: die Nvidia Shield-Android TV-Box. Was diese bis dato vermutlich beste Set-Top-Box mit Android TV-Betriebssystem auszeichnet, zeigt unser ausführlicher Testbericht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Design und Verarbeitung
  2. Ausstattung und Performance
  3. Bedienung und Navigation
  4. Android-Apps
  5. Multimedia
  6. Gaming
  7. Preis und Verfügbarkeit
  8. Technische Daten
  9. Fazit & Alternativen

Design und Verarbeitung

Die Konsole selbst wirkt mit ihrem kantigen Design und teilweise glänzend schwarzer Oberfläche sehr edel. Die geringe Größe und das Gewicht hinterlassen einen hochwertigen Eindruck. Die Verarbeitung ist tadellos und die Materialauswahl gelungen. Im Inneren des Kartons befindet sich neben der Konsole eine zweite Ebene mit Zubehör: Das Netzteil, ein 4K-fähiges HDMI-Kabel und der Shield Controller mit USB-Ladekabel.

Der Betriebszustand wird durch ein grünes Leuchten signalisiert, zum Einschalten genügt ein Druck auf die Fernbedienung oder das berührungssensitive NVIDIA-Logo auf der Konsole. Letzteres ist zwar praktisch, führte im Test jedoch das ein oder andere Mal zum ungewollten Ausschalten oder Einschalten der Konsole beim Anschließen von USB-Geräten.

Der mitgelieferte Controller erreicht nicht ganz die hochwertige Qualität der Konsole. Zwar ist dieser äußerlich solide verarbeitet, bei Verwendung der Steuerelemente unter höherem Kraftaufwand ist jedoch in bestimmter Stellung ein leichtes Knarzen zu vernehmen. Dieses stört nicht wirklich, scheint nach einigen Benutzermeldungen in diversen Foren aber kein Einzelfall zu sein. Die Verbindung zur Konsole wird kabellos per WLAN hergestellt.

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Das Layout orientiert sich mit zwei Analogsticks, Steuerkreuz, vier Schultertasten und vier Standardbuttons an gängigen Gamecontrollern. Erweitert wird diese Auswahl durch die Android-Tasten "Zurück“ und "Home“. Zusätzlich befinden sich ein Kopfhörerausgang, ein microUSB-Anschluss zum Laden sowie eine Lautstärkewippe am Controller. Zwischen den Analogsticks ist ein Touchpad vorhanden, welches in der aktuellen Firmware seitens Nvidia offenbar deaktiviert wurde - schade. Über das mitgelieferte USB-Kabel kann der Controller direkt über die Konsole geladen werden. Allzu oft ist das jedoch nicht nötig - eine Akkuladung reicht bei moderater Nutzung für mehrere Wochen.

Die mitgelieferte Fernbedienung ist flach und schlank gehalten. Mit hochwertiger Metall-Kunststoff-Materialkombination liegt diese sehr gut in der Hand. Im direkten Vergleich mit der etwas kürzeren, aber doppelt so dicken FireTV-Fernbedienung von Amazon wird das besonders deutlich. Die Shield Remote verfügt ebenfalls über einen MicroUSB-Anschluss zum Laden sowie einen praktischen Kopfhörerausgang. Die Lautstärke kann elegant durch eine Streichbewegung mit dem Finger über die Mitte der Fernbedienung geregelt werden.

Ausstattung und Performance

Mit zwei USB 3.0-Anschlüssen sowie einem MicroUSB 2.0-Anschluss, MicroSD-Kartensteckplatz, Infrarotempfänger, Ethernet-Anschluss und Dual Band-WLAN ist die Nvidia Shield Android TV breit aufgestellt. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der offene Umgang von Nvidia mit Kundenwünschen. So wurde beispielsweise seit Erscheinen mittels Update die Unterstützung von NTFS-formatierten Festplatten implementiert. Mit der aktuellen Firmware wird dennoch auf externen Festplatten immer nur eine Partition angezeigt. Es wird sich zeigen, ob Nvidia zukünftig auch diese Android-Beschränkung ausräumen kann.

Der aktuelle Tegra X1-Prozessor lässt nicht nur leistungstechnisch die gesamte ARM-Chipsatzkonkurrenz sehr weit hinter sich, sondern arbeitet dabei auch äußerst effizient. Eine Leistungsaufnahme im einstelligen Watt-Bereich ist selbst unter Last die Regel, zumal es gar nicht so einfach ist, diesen Prozessor überhaupt unter Last zu setzen. Weder intensive Spiele-Sessions noch 4K-Videomaterial bringen den Tegra X1 ins Schwitzen. Die hohe Effizienz hat neben dem niedrigen Stromverbrauch auch den Vorteil einer außerordentlichen Betriebsruhe. Tatsächlich war die Konsole im gesamten Testzeitraum nicht hörbar.

Für die Benchmarks wurde das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und nach jedem Durchgang neu gestartet. Im aktuellen 3DMark setzt sich die Nvidia Shield Android TV mit deutlichem Abstand an die Spitze, Gleiches gilt für den AnTuTu-Benchmark. Vergleicht man die Werte mit frühen Vorabtests, hat auch die Firmware seitdem einiges an zusätzlicher Performance gebracht.

Ältere Benchmarks lieferten teils absurd hohe Werte, weshalb der Test sich auf diese beiden beschränkt. (Beispiel Quadrant: 663.932 Punkte im Vergleich zu 31.087 Punkten bei einem Samsung Galaxy S6). Interessant wird die Entwicklung der Benchmark- Ergebnisse mit dem bevorstehenden Update auf Android 6.0 Marshmallow.

Bedienung und Navigation

Sowohl über den Controller als auch über die Fernbedingung lässt sich zu jeder Zeit eine Sprachsuche initiieren, was sich im Test als zuverlässige Hilfe erwies. Die Bedienung selbst erfolgt über das Android TV-Menü, das im Gegensatz zum reinen Android weder Widgets noch einen klassischen App-Drawer kennt. Man navigiert stets durch relativ große Miniaturansichten, sowohl im Menü als auch in den angepassten Apps. Zwar ist auf diese Art eine besonders flüssige und intuitive Bedienung gewährleistet, jedoch hat das nichts mehr mit der Flexibilität und den Optionen zur Personalisierung von Android auf dem Smartphone oder Tablet zu tun.

Das Android TV Menü - übersichtlich und gut mit Fernbedienung navigierbar.
Das Android TV Menü - übersichtlich und gut mit Fernbedienung navigierbar. (Quelle: netzwelt)

Dass unter der Oberfläche dennoch ein nahezu vollwertiges Android-System arbeitet, lässt sich nur in Experimenten fernab der Hauptfunktionen feststellen. So lassen sich beispielsweise die Entwickleroptionen aktivieren, VPN-Verbindungen aufbauen oder nahezu jedes beliebige kabellose oder per USB verbundene Eingabegerät verwenden. Besonders die Verwendung einer Bluetooth-Tastatur mit integriertem Touchpad erweist sich als große Hilfe, da Texteingaben so deutlich vereinfacht werden.

Diese erfolgen sonst über die Richtungstasten von Controller oder Fernbedienung, indem über die kleine OnScreen-Tastatur jeder Buchstabe einzeln ausgewählt wird. Mittels Touchpad wird weiterhin eine Maussteuerung simuliert. Diese ist für nicht optimierte Apps oftmals sogar die einzige Möglichkeit, alle Funktionselemente auf dem Bildschirm zu erreichen.

Ein zu erwähnendes Problem des Controllers liegt in dessen Verwaltung im Android-System. Hier wird App-spezifisch das Steuerungsverhalten festgelegt, welches vom Nutzer nicht ohne Weiteres geändert werden kann. So störte im Test beispielsweise eine sehr hohe Deadzone der Analogsticks in Halflife 2 und anderen Spielen, diese reagierten erst nach vergleichsweise großer Auslenkung von der Mittelstellung auf Steuereingaben. Testet man die eigentliche Signalausgabe mit dafür geeigneten Programmen, ist keine hardwareseitige Deadzone feststellbar. Hier gibt es seitens Nvidia noch Nachholbedarf.

Android-Apps

Weitere Anwendungsszenarien, wie beispielsweise die Nutzung von Social Media-Netzwerken, Browserzugriff auf Websites und die Nutzung von Office-Anwendungen sind nur eingeschränkt möglich. Diese Einschränkungen begrenzen sich weitestgehend auf Bedienkomfort und Installation entsprechender Anwendungen. Das installierte Android TV-Betriebssystem bringt eine eigene Version von Google Play mit, die nur für die Bedienung mittels Fernbedienung zertifizierte Apps anbietet.

Daher müssen alle anderen Apps umständlich direkt als APK-Datei oder mit Hilfe entsprechender Tools installiert werden. Damit diese bedient werden können, ist eine angeschlossene Maus oder eine Bluetooth-Tastatur mit Touchpad Pflicht. Im Test wurden alle getesteten Tastaturen und Mäuse unterstützt. Einzig das bis dato nur englische Tastaturlayout trübt den Spaß am Schreiben - möglicherweise bringt das baldige Update auf Version 6.0 Marshmallow andere Tastaturlayouts.

Multimedia

Als Medienquellen stehen mit der Nvidia Shield Android TV fast alle gängigen Streaming-Apps zur Verfügung, mit einer prominenten Ausnahme: Der Video-Streaming-Dienst Amazon Prime Instant Video. Zwar gibt es Lösungsansätze, zumindest SD-Videomaterial vom Versandhändler anzuzeigen, jedoch ist das keine komfortable Lösung.

Die Nvidia Shield Android TV bietet 4K-Qualität in bester Performance - vorausgesetzt, die eigene Internet-Anbindung sorgt für ausreichend Datendurchsatz und das Ausgabegerät ist ebenfalls 4K-tauglich. Die Wiedergabe von Filmen aus Googles eigenem Dienst "Google Play Filme“ ist über die Android TV-Oberfläche sehr komfortabel. Ebenso die Nutzung entsprechender Streaming-Apps, wie YouTube, Twitch oder Netflix. Die recht zuverlässige Sprachsuche über die Fernbedienung sorgt für zusätzlichen Komfort.

Die Hauptanwendungen der Nvidia Shield Android TV im Überblick – Alleinstellungsmerkmale inklusive
Die Hauptanwendungen der Nvidia Shield Android TV im Überblick – Alleinstellungsmerkmale inklusive (Quelle: netzwelt)

Mit den zahlreichen Anschlussmöglichkeiten ist die Wiedergabe eigener Medien über externe Datenträger kein Problem. Verwendet man einen Dateimanager mit Netzwerkzugriff, wie beispielsweise "Xplore" oder den "ES Datei Explorer", sind auch Medien auf Netzlaufwerken rasch gefunden. Noch komfortabler wird der Zugriff auf lokale oder im Netzwerk hinterlegte Medieninhalte mit der leistungsfähigen Medienverwaltung KODI, die kostenfrei im Play Store erhältlich ist. Sie arbeitet besonders gut mit der Fernbedienung der Nvidia Shield Android TV zusammen und bietet eine große Auswahl an Add-ons für Streaming-Dienste, Mediatheken und weitere Entertainment-Services.

Gaming

Eine absolute Paradedisziplin der Nvidia Shield Android TV sind ihre Funktionen als Spielekonsole. Hinter dem einfachen Begriff Gaming verbirgt sich in diesem Fall eine ganze Sammlung von teilweise sehr unterschiedlichen Möglichkeiten, auf Spiele verschiedener Plattformen zuzugreifen.

Auch der mitgelieferte Controller lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Nvidia Shield Android TV auch zum Spielen da ist. Dafür stehen gleich vier verschiedene Wege zur Verfügung, wie Gaming-Inhalte über die Konsole ins Wohnzimmer gelangen. Einfachster Weg ist die Nutzung von Spielen aus Googles Play Store. Leider sortiert Google für sein Android TV-System auch Spiele vor. Nicht alles, was man von Smartphone oder Tablet kennt, kann mit Android TV genutzt werden.

Kriterien sind hier die Unterstützung eines Controllers oder die mögliche Bedienung mittels einfacher Fernbedienung. Positiv zu erwähnen ist die Unterstützung von Maus und Tastatur bei den gestreamten Spielen über Geforce Now. Besonders Shooter wie Homefront profitieren sehr von dieser Möglichkeit, da auch hier die bereits erwähnten Einschränkungen mit den Analog-Sticks des Gamecontrollers negativ zum Tragen kam.

Eine Auswahl getesteter und optimierter Android-Spiele findet sich unter dem Label Nvidia Shield Games. Neben bekannten Android-Spielen sind dort zahlreiche Exklusivtitel zu finden, wie beispielsweise Doom 3, HalfLife 2 und Metal Gear Solid: Revengeance. Das Angebot wird stetig erweitert. Es finden sich bereits Ankündigungen von Borderlands 2 und Borderlands: The Presequel in der Liste. Praktisch: Da Nvidia diese Spiele direkt über den Play Store vertreibt, wird hierfür auch kein extra Nvidia-Konto für den Kauf benötigt.

Shield Games stellt eine oftmals exklusive Auswahl verfügbarer Android-Spiele dar.
Shield Games stellt eine oftmals exklusive Auswahl verfügbarer Android-Spiele dar. (Quelle: netzwelt)

Neben den bereits genannten Quellen für Spiele, die nativ auf der Konsole installiert und ausgeführt werden, können zwei Streaming-Dienste genutzt werden. Nvidia Game Stream ermöglicht ähnlich einer Remote-Verbindung das Spielen von PC-Games über die Konsole. Der PC muss über eine Nvidia-Grafikkarte verfügen, Bild- und Eingabesignale werden via heimisches Netzwerk ausgetauscht.

Der zweite Streaming-basierte Dienst Nvidia Geforce Now basiert auf einem Abo-Model, bei dem PC-Spiele auf Nvidia eigenen Servern ausgeführt und zum Anwender ins Wohnzimmer gestreamt werden. Für etwa zehn Euro im Monat sind einige Dutzend PC-Spiele inklusive, jedoch oft nur mit englischer Sprachausgabe und bestenfalls deutschen Untertiteln. Zusätzlich können ausgewählte AAA-Titel auch als deutsche Sprachversion gekauft und dann über Nvidia Geforce Now gespielt werden.

Mit dem Streaming-Dienst Geforce Now lassen sich zahlreiche Titel inklusive spielen, einige müssen jedoch separat gekauft werden
Mit dem Streaming-Dienst Geforce Now lassen sich zahlreiche Titel inklusive spielen, einige müssen jedoch separat gekauft werden (Quelle: netzwelt)

Highlights wie das sehr empfehlenswerte Witcher 3 lassen sich hier in Full HD mit 60 Bildern pro Sekunde spielen - wohlgemerkt in bester PC-Qualität. Derartiges Spielvergnügen kommt aber erst ab einem Internetanschluss mit 50 Mbit/s auf. Das Abo kann zunächst für drei Monate kostenfrei getestet werden. Da man zum Spielen gekaufter Nvidia Geforce Now-Spiele weiterhin das kostenpflichtige Abo benötigt, erhält man beim Kauf dieser Titel einen zusätzlichen PC-Code für Steam oder GOG zur lokalen und Abo-unabhängigen Verwendung.

Zum Europastart der Nvidia Shield Android TV wurden für den Nvidia Geforce Now-Dienst eigene Server in Frankfurt in Betrieb genommen. Anfängliche Probleme sind zwischenzeitlich abgestellt, unserem Test zufolge funktioniert der Dienst mittlerweile reibungslos.

Preis und Verfügbarkeit

Die Nvidia Shield Android TV ist in zwei Versionen verfügbar, die Basisversion mit 16 Gigabyte Speicher ist aktuell für ca. 200 Euro zu haben, mit 500 Gigabyte internen Speicher werden einhundert Euro mehr fällig. Da der Speicher mittels microSD-Karte und externen Speichermedien erweiterbar ist, muss nicht zwingend zur teureren Variante gegriffen werden. Allerdings sind die 16 Gigabyte mit ein paar höherwertigen Android-Spielen schnell belegt. Es empfiehlt sich, ein Bundle mit der passenden Fernbedienung zu wählen, die auch separat erhältlich ist und dann 35 Euro kostet.

Technische Daten

  • Prozessor: Nvidia Tegra X1 mit 256 Grafikprozessor-Recheneinheiten und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Video: 4K-Wiedergabe mit 60 Bildern pro Sekunde
  • Audio: 7.1 und 5.1 Surround-Sound Pass-through über HDMI
  • Gerätespeicher: 16 Gigabyte / 500 Gigabyte
  • Anschlüsse: Gigabit Ethernet HDMI 2.0 I 2x USB 3.0 I Micro-USB 2.0 I MicroSD I Infrarot-Empfänger
  • Abmessungen: 25 x 210 x 130 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe)
  • Gewicht: 654 Gramm
  • Betriebssystem: Android 5.1.1 Lollipop

Nvidia Shield Android TV: Fazit

Multifunktionale Android TV-Box, die begeistert. 9/10

Die Nvidia Shield Android TV bietet eine bis dato unerreichte Leistung, Qualität, Bedienkomfort und Flexibilität in ihrem Produktsegment. Im Bereich Gaming gibt es zahlreiche Wege, Android-Games bis hin zu AAA-Titeln in PC-Qualität zu spielen. Wer großen Wert auf einfaches und vielseitiges Zocken im Wohnzimmer legt, ist mit den CurrentGen-Konsolen von Microsoft und Sony vermutlich besser beraten. Für den klassischen PC-Spieler oder den Gelegenheitsspieler sind die Möglichkeiten der Nvidia Shield Android TV aber durchaus eine echte Bereicherung.

Das hat uns gefallen

  • Sehr gute Performance
  • Formatkompatibilität
  • Sparsam und leise
  • Vielfältige und exklusive Gaming-Optionen
  • Produktpflege seitens Nvidia

Das hat uns nicht gefallen

  • Einschränkungen durch Android TV (App Auswahl)
  • Anpassbarkeit der Controller
  • Im Abo enthaltene Spiele meist nur in Englisch
  • Aktuell kein Amazon Instant Video
Testnote 9,0 von 10
Bewertet von Holger Wörl
9,0 / 10
Bedienung
9,0 / 10
Ausstattung/Leistung
9,0 / 10
Formatunterstützung
10 / 10
Audio-/Videoqualität
9,0 / 10
Apps
Informationen zum Leihgerät

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9
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Vergleich: Die besten Streaming-Player im Test
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    30.09.2015 Die Streaming-Box des Grafikkartenherstellers bringt euch Android TV auf die Mattscheibe. Neben zahlreichen Apps für das Streaming von Serien und Filmen, wie etwa Netflix oder Youtube, habt ihr Zugriff auf den neuen On-Demand-Cloud-Gaming-Dienst "GeForce Now". Mit diesem Aspekt will sich der Hersteller von Konkurrenzprodukten wie Fire TV von Amazon oder dem Nexus Player aus dem Hause Google absetzen. 4K-Inhalte, falls verfügbar, soll die Box mit einer Frequenz von 60 Bildern pro Sekunde abspielen.

    Nvidia selbst bezeichnet GeForce Now als das Netflix für Spiele. Mit dem Dienst könnt ihr mehr als 50 populäre Titel wie "The Witcher 3", "Saints Row: Gat out of Hell" oder "Resident Evil: Revelations 2" unbegrenzt streamen. Hierfür verbindet sich die Box mit Cloud-Gaming-Computern in Zentral- und Nordeuropa. Spiele sollen flüssig in einer Auflösung von bis zu 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde gespielt werden können - zeitraubende Downloads sollen der Vergangenheit angehören. Einen Überblick zu verfügbaren Titeln könnt ihr euch hier machen. Natürlich lassen sich auch Spiele aus dem Play Store installieren und spielen.

    Zudem hat Nvidia die Google Services Chromecast und Voice integriert, mit denen sich via iPhone, Android-Smartphone, -Tablet oder Computer Inhalte auf das Gerät streamen beziehungsweise die Google-Sprachsteuerung bemühen lässt. Als optionales Zubehör stehen, neben dem zum Lieferumfang gehörenden Gamecontroller, eine Fernbedienung sowie ein Standfuß zur Auswahl.

    Die Nvidia Shield Android TV-Box ist ab 1. Oktober bei ausgewählten Händlern in Deutschland wie Saturn, Media Markt oder Amazon sowie über den Nvidia Shield-Store erhältlich. Zum Markstart kostet die Box mit 16 Gigabyte 200 Euro, inklusive einem Gamecontroller. Für die Shield Pro mit 500 Gigabyte-Speicher zahlt ihr 100 Euro mehr. Optional könnt ihr euch die Fernbedienung zu einem Preis von 55 Euro sowie den Geräteständer für 35 Euro dazubestellen. Ein kostenloses dreimonatiges GeForce Now-Abonnement ist beim Kauf einer Box inkludiert. Anschließend sind 10 Euro pro Monat fällig. Der Dienst startet ebenfalls am 1. Oktober.

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